Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Fehlgeburt, gerne auch alle.

Frage: Fehlgeburt, gerne auch alle.

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Hallo Dr. Bluni, meine Bekannte hat leider in der 10. Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt erlitten. Sie soll zur Ausschabung ins KH. Meine Frage an Sie : Meine Bekannte hat eine unglaubliche Angst vor der Vollnarkose, ich glaube mit einem Verwandten ist da mal etwas passiert weil er die Narkose nicht vertragen hat. Ist es möglich eine Ausschabung auch mit örtlicher Betäubung machen zu lassen ? Ihre Angst ist wirklich sehr groß und ich frage mich wie ich Ihr helfen kann. Ist eine Ausschabung immer unbedingt erforderlich ? Was passiert wenn man das nicht machen lässt ? Vielen Dank für Ihre Hilfe und liebe Grüße


Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo, 1. eine Ausschabung ist sicher nicht immer notwendig: sofern es zu einer sehr frühen Fehlgeburt kommt, kann es hier gut vertretbar sein, auf eine Ausschabung zu verzichten. Dieses muss nicht mit NAchteilen für eine Folgeschwangerschaft verbunden sein. Jedoch kann das am besten der FA entscheiden und hier sollte dann mit ihm gesprochen. Bei einer weiter fortgeschrittenen, wo noch alle Schwangerschaftsanteile in der Gebärmutter sind, sie also nicht abgeblutet sind, würde man allerdings schon eine Ausschabung empfehlen. 2. wenn es sich nicht vermeiden lässt, ist die Vollnarkose in jedem Fall das sinvollste Vorgehen. Zur Beruhigung kann die FRau vom Anästhesisten vorher ein Beruhigungsmittel bekommen. VB


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Hallo, es soll wohl auch mit örtlicher Betäubung gehen, ich hatte das damals auch gewollt. Aber dann doch mit Vollnarkose, denn möchte man soetwas wirklich bewusst miterleben? Ich hatte auch solche Angst,nach 2 1/2h war ich wieder "da". Viel Kraft, karinamaus


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Entschuldigung, es waren 1 1/2h...hat auch gereicht,denn der Eingriff selbst dauerte wohl nur 10 Minuten. lg


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Hallo! Sicherlich könnte man auch eine örtliche Btäubung nehmen, aber es gibt nun mal unschöne OP-Geräusche und das ist sicherlich dann doppelt belastend. Sie sollte mit dem Narkosearzt über den Vorfall in der Verwandschaft sprechen, sich viell. vorher auch noch informieren worin die Unverträglichkeit bestand. Ich hatte selbst 4 FG, 3x mit und 1x ohne Ausschabung. Und ich hab die FG ohne Ausschabung echt bereut. Es war 1 Tag vor Weihnachten, deshalb wollt ich nicht ins KH. Damals war ich grad mal in der 6.SSW und es war für mich wirklich Horror. 3 Tage extrem starke Blutungen, ziemlich starke Schmerzen und mein Kreislauf hing im Keller. Die OP an sich ist wirklich nicht schlimm, man ist fast Schmerzfrei also körperlich recht schnell wieder fit. Das seelische dauert natürlich sehr viel länger. Die Gefahr, besteht einfach darin, das Gewebeteile in der Gebärmutter zurückbleiben können und schwere Entzündungen verursachen, dann müsste sie auf jeden Fall zur Ausschabung. LG Susi


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Huhu, also es ist sicher schlimm das sie in der verwandtschaft oder im Bekanntenkreis schlechte Erfahrungen gemacht hat mit Vollnarkose. Aber es ist wirklich nicht schlimm. Ich hatte 10fg, 7 mit ausschabungen, alle mit vollnarkosen. ICh hatte die polypen rausbekommen mit vollnarkose, eine zahnop mit vollnarkose, eine gebärmutterspiegelung und eine bauchspiegelung alles mit vollnarkose. Also 11 Vollnarkosen, auch schon kurz hintereinander. Mir gings danach immer prächtig (also körperlich gesehen von der Narkose her) Ich kann mir nicht vorstellen sowas mitzubekommen, das wäre für mich schrecklich. Ich soll im Herbst ein Muttermal entfernt bekommen, unter örtlicher Betäubung, ich würde das viel lieber in Vollnarkose machen lassen. Auch wenn das scheinbar nur harmlos ist, habe ich zuviel angst das mitzubekommen. Es wird sicherlich alles gut gehen. Sie soll dem Narkosearzt einfach ihre Ängste sagen, dann bekommt sie Beruhigungsmittel, und er kann sie auch nochmal beruhigen, das sowas wirklich seeeeehr, seeeeehr selten vorkommt. Ich brauche diese Beruhigungstabletten nicht, aber andrehen wollen die sie mir immer, aber für deine Freundin wäre es wirklich das beste. Liebe Grüße


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