Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Bluni, ich bin jetzt laut der "Scheibe" meiner FÄ in der 34 SSW. Ich konnte ihr den Tag meiner letzten Mens. aber auch nur sehr wage nennnen. Ich habe aber schon seit einiger Zeit das Gefühl das ich schon weiter bin. Gestern hat sie dann nochmal das Gewicht und den BIP bestimmt. Gew. ca. 3000g und BIP 9,41. In der 30 SSW lag das Gew. bei ca. 2000g. Sie meinte ich sei ca. 2 SSW weiter, also in der 36. SSW. Trotzdem ändert sie im Mutterpass den ET vom 4.12.04 nicht. Ich habe nun Angst, das Kin zu übertragen, z.B. wegen einer Wehenschwäche ( die ich bei der 1. Geburt aber auch nicht hatte ). In der 24. SSW habe ich einen Test bez. SS-Diabetes machen lassen. Da war alles ok. Wäre ein solcher Test jetzt vielleicht nochmal notwendig? Oder vielleicht engmaschigere Kontrollen bei meiner FÄ? Ich hatte gestern das Gefühl, dass Sie meine Ängste in keinster Weise versteht, ich muss dazu erwähnen, das ich schon 2 FG und eine Todgeburt ( FFTS ) mit Zwillingen hinter mir habe. Vielleicht können Sie mir ja etwas weiterhelfen. Viele Grüße Silke
liebe Silke, unabhängig vom Datum der letzen Regel oder vom vermeintlichen Termin der Befruchtung berechnet der frühe Ultraschall immer noch am genauesten das Schwangerschaftsalter und den Entbindungstermin. Deshalb sollte die Berechnung des Schwangerschaftsalters und die Festlegung des Entbindungstermins etwa in den ersten drei Monaten erfolgen; eine nachträgliche Korrektur, weil das Kind vielleicht später größer/kleiner ist, wäre zumindest nicht statthaft, es sei denn, die Berechnung in der Frühschwangerschaft passte nicht genau. Dieses kann sich natürlich schon mal ergeben. Inwiefern bei Verdacht auf einen Schwangerschaftsdiabetes der Test nochmals wiederholt werden sollte, ist am besten durch den Frauenarzt oder Frauenärztin zu entscheiden. Hierfür müssten dann schon Gründe vorliegen. VB