Mitglied inaktiv
Ich habe eine kurze Frage. Arbeite in einem Altenheim und wir haben mehrere ESBL infizierte Bewohner. Nun bin ich in der 8 SSW und habe heute von meiner FÄ erfahren, dass ich ESBL habe. Was hat das denn jetzt für Folgen für mich und vorallem für mein Krümelchen?? Meine Ärztin meinte, dass ESBL garnicht schlimm wär und ich mir absolut keine Sorgen um mich und meinen Krümel machen muss, aber woanders lese ich, etwas komplett anderes und vorallem lese ich (auch wenn es bis dahin noch lang ist), dass das Kind nur per Sectio zur Welt gebracht werden kann wegen erhöhter Infektionsgefahr!?! Hoffe, mir kann jemand helfen!!! DANKE
Hallo, 1. den ersten Teil Ihrer Fragen hatte ich ja bereits beantwortet 2. Für Schwangere gelten beim Umgang mit Patienten mit bedeutenden Infektionen, wie ESBL oder MRSA besondere Vorgaben. Der Umgang mit diesen ist Ihnen nach geltendem Mutterschutzgesetz nicht erlaubt! Die Landesanstalt für Arbeitsschutz NRW hat zum Thema Mutterschutz in Alten- und Pflegeheimen ein Merkblatt herausgegeben, dass Sie unter der Internetadresse http://www.arbeitsschutz.nrw.de/pdf/themenfelder/mutterschutz/AltenPfle geheimen-korr-neu.pdf (Stand: Februar 2011, letzter Abruf:30.5.2011) herunterladen können. VB
Mitglied inaktiv
Danke für die Antwort, aber leider hilft die mir grad nicht wirklich weiter... zu 1.: Wo finde ich denn die Antwort auf den ersten Teil meiner Frage? zu2.: Ich bin jetzt erst einmal krank geschrieben und werde wohl auch nicht mehr arbeiten gehen. Das Mutterschutzgesetz ist ja schön und gut und kenn ich auch, jedoch habe ICH ja nun heute das positive ESBL Ergebnis bekommen und meine Frage war, was das für mich und mein ungeborenes Kind und die Schwangerschaft bedeutet!? LG
Hallo, 2. diese Keime sind einer entsprechenden Therapie nur schwer zugänglich, was in der Schwangerschaft ebenfalls so ist. 2. nach soeben geführter telefonischer Rücksprache mit einem großen Labor in Stuttgart ließ man mich noch einmal wissen, dass es erstens darauf ankommt, wo das Ergebnis entnommen wurde? 3. wenn es aus der Vagina war, könnte versucht werden, mit lokalsanierenden Maßnahmen dagegen anzugehen. Alle anderen Maßnahmen sind meist nicht von längerer Dauer und wir müssen auch klar unterscheiden zwischen einer lokalen Besiedlung und einer manifesten Infektion 4. im späteren Schwangerschaft wird es bei Frühgeburtsbestrebungen und dem Nachweis dieser Keime immer eine Einzelfallentscheidung sein, die ich aber immer mit einem Perinatalzentrum abstimmen würde. Ich hoffe, dass Ihnen dieses ein wenig weiterhelfen wird. VB
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