Mitglied inaktiv
Ich habe ein heterozygotes MTHFR-Gen bin in der (8+3 SSW) korrigiert 6+2 SSW schwanger. Nehme tgl.5mg Folsäure und Utrogest. Bei der letzten wtl. Untersuchung ist aufgefallen, dass der Embryo von 0,41cm auf 0,49cm gewachsen ist, Dottersack und Fruchth. waren gut gewachsen. Wenn in ca. 7 Tagen keine Herztöne zu sehen sind sieht es wohl schlecht aus. Nach der Feststellung des Gerinnungsdefekt war mit einer Ärztin besprochen, dass ich bei der nächsten SS von anfang an Heparin spritze, jedoch wollen jetzt die Ärzte bez: Osteoporose, es erst mal ohne Heparin versuchen, da mein D-Dimer auch mit 220 im normal Bereich liegt. Soll ich auf das Heparin bestehen? Könnte dies irgendwelche Folgen für den Embryo haben, falls ich es doch früher hätte nehmen müssen? Oder bleibt nur das Hoffen, dass doch noch alles gut geht?
Hallo Sunshine, 1.es ist richtig, dass ein nicht reguläres Wachstum des Feten und vielleicht auch Herztöne, die sich nach einer einwöchigen Kontrolle nicht zeigen, kein gutes Zeichen sind. Es würde dann für eine nicht reguläre Entwicklung sprechen. 2.eine Mutation im MTHFR - Gen ( Methylentetrahydrofolat-Reduktase ) kommt in homozygoter Form bei rund 11 % der Bevölkerung vor und führt in der Regel zu einer Homocysteinämie (erhöhter Spiegel an Homocystein), die als Risikofaktor für venöse Thrombosen, Schlaganfälle und koronare Herzerkrankungen und gehäufte Fehlgeburten angesehen wird. Dieses muss bei der heterozygoten Form nicht der Fall sein; hier ist das Thrombose/Fehlgeburtsrisiko dann erhöht, wenn der Homocysteinspiegel erhöht ist. Im Zusammenhang mit einem erhöhten Homocysteinspiegel wird eine größere Wahrscheinlichkeit für das Auftreten eines Neuralrohrdefektes genannt. Frauen, die ein erhöhtes Risiko für ein Kind mit einem Neuralrohrdefekt tragen, sollten bereits präkonzeptionell (vor Eintreten der Schwangerschaft ) bis zum Ende des I. Trimenons Folsäure in einer Dosierung von 5 mg pro Tag erhalten. Es wäre dann auch vor Ort zu besprechen, ob man diese Störung, die individuell eben unterschiedlich ausgeprägt sein kann, so einschätzt, dass man in einer Schwangerschaft auch Maßnahmen zur Verdünnung des Blutes ergreift. Hier ist es dann sehr ratsam entweder über den Frauenarzt /Frauenärztin mit einem Speziallaboratorium, das sich in der Diagnostik der Thrombophilien gut auskennt, oder über eine entsprechend erfahrene, klinische Einrichtung abzuklären, ob eine solche Schwangere schon von Beginn der Schwangerschaft an neben Kompressionsstrümpfen auch ein Mittel zur Blutverdünnung benötigt. Die prophylaktische Verabreichung niedermolekulare Heparine in der Schwangerschaft kann schon als recht sicher bezeichnet werden. Mögliche Nebenwirkungen unter einer solchen Therapie treten selten auf, sollten aber bedacht werden: es kann zum Abfall der Blutplättchen kommen oder Blutungen hinter dem Mutterkuchen, beim Kind sind keine negativen Folgen zu erwarten. 3.nach telefonischer Auskunft eines großen Herstellers von niedermolekularen Heparinen, so wie sie in der Schwangerschaft angewandt werden, ist es nach Studien wohl so, dass unter jeglicher Heparintherapie es zu einer Ausdünnung des Knochens kommen kann, gerade in der Schwangerschaft, jedoch beobachtet man dieses Phänomen bei den niedermolekularen Heparinen deutlich seltener als bei den herkömmlichen. In der Schwangerschaft ist dem therapeutisch nicht zu begegnen. Nach der Schwangerschaft wäre sicher mit dem Hausarzt zu diskutieren, ob über die Empfehlung zur eiweissreichen Ernährung, die sportliche Betätigung, und den Verzicht auf Nikotin und Alkohol hinaus, neben der prophylaktischen Gabe von Calcium und Vitamin-D-Präparaten, andere Maßnahmen erforderlich sind. Es liegen hierzu wohl noch keine Untersuchungen oder allgemeingültigen Empfehlungen vor. Von den Empfehlungen bei osteoporotischen Erscheinungen unabhängig von der Heparingabe mal abgesehen. VB
Mitglied inaktiv
Vielen Dank, Herr Dr. Bluni für Ihre ausführliche Beantwortung meiner Frage! Ich werde mich morgen an die Ärztin der Gerinnungsambulanz in meiner Nähe wenden und hoffe das Beste für unseren kleinen Embryo. Mit freundlichen Grüßen sunshine
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