Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Bluni, ich (knapp 34 Jahre) hatte am 17.03.2006 aufgrund medizinischer Indikation (Trisomie 18 mit bereits im Ultraschall festgestellten schweren Schädigungen des Kindes) einen Schwangerschaftsabbruch mit anschließender Ausschabung. Am 20.04., 26.05, 26.06. und 31.07.2006 habe ich dann jeweils meine Regel bekommen. Von einem regelmäßigen Zyklus kann man also noch nicht unbedingt sprechen. Ich hatte aber auch früher schon mit unregelmäßigen Zyklen zu tun. Als wir uns Ende 2000 ein Baby gewünscht haben, bin ich allerdings trotzdem bereits im zweiten Zyklus schwanger geworden. Bis zur letzten Schwangerschaft hat es dann jedoch deutlich länger gedauert (ca. 1 1/2 Jahre Sex ohne Verhütung), wobei wir es damals auch nicht unbedingt auf eine Schwangerschaft angelegt hatten. Nun möchte ich jedoch so schnell wie möglich wieder schwanger werden. Bereits im zweiten Zyklus nach der Ausschabung hatten wir auf sämtliche Verhütungsmittel verzichtet, es hat jedoch bisher offensichtlich nicht geklappt. Da mich das sehr belastet, versuche ich nun mit verschiedenen Methoden, herauszufinden, ob überhaupt und wann ich einen Eisprung habe. Mit der Zervixschleim-Methode bin ich bisher noch nicht so recht klar gekommen. Letzte Woche habe ich mir nun diese Ovulationstests gekauft. Gestern habe ich einen Test durchgeführt, er zeigte im Ergebnisfeld nur eine schwächere Linie als im Kontrollfeld an, so dass nach der Packungsbeilage der bevorstehende Eisprung noch nicht festgestellt werden konnte. Heute habe ich nun einen neuen Test durchgeführt, die Linie im Ergebnisfeld war noch schwächer als gestern. Kann das auch bedeuten, dass der Eisprung schon vorher stattgefunden hatte, so dass jetzt die Konzentration des Hormons, das dieser Test anzeigen würde, bereits wieder abnimmt und ich mir in diesem Zyklus weitere Tests sparen kann? Mit welchen Methoden würde ein Frauenarzt feststellen können, ob tatsächlich ein Eisprung stattfindet oder gibt es auch für mich sichere Methoden, die ich selbst anwenden kann? Habe erst am 13.09.2006 einen Termin bei meiner Ärztin und wüsste gern schon vorher Bescheid. Ich weiß, dass ich noch unter 35 Jahre bin und deshalb eigentlich noch kein Grund zur Ungeduld besteht, aber aufgrund meiner Vorgeschichte möchte ich nicht mehr zu lange warten (habe auch Bedenken, dass aufgrund meines "zunehmenden Alters" das Risiko für eine erneute medizinische Indikation bei einer weiteren Schwangerschaft bald zu hoch ist). Vielen Dank und liebe Grüße
liebe Anja, ob nun ein Eisprung bei Ihnen stattgefunden hat oder nicht, ist von hier aus nicht einzuschätzen. Darüber lässt sich praktisch nur spekulieren und dieses möchten wir in diesem Forum vermeiden. Wenn Sie das Bedürfnis haben, das Zyklusgeschehen und die Gelbkörperfunktion genauer beurteilen zu lassen, so sprechen Sie am besten mit ihrem behandelnden Frauenarzt/Frauenärztin über ein so genanntes Zyklusmonitoring. Dieses kann dank der modernen Untersuchungsmethoden der Hormonbestimmung und des vaginalen Ultraschalls eine viel genauere Auskunft über die Gelbkörperfunktion geben. Und dazu gehört dann auch die Beantwortung der Frage ob und wann in etwa ein Eisprung bei Ihnen zu erwarten ist. VB
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