Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Dr. Bluni, bitte!

Frage: Dr. Bluni, bitte!

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Hallo, Dr. Bluni! Wie schon neulich beschrieben, ergab sich aus der NT-Messung (Alter,Nackenfalte,Nasenknochen,Laborwerte) ein Risikofaktor von 1:267 (ich bin 27J). Mein FA empfahl nun eine FU. Wenn wir uns gegen die FU entscheiden, macht er den AFP-test und schickt uns zum Fein-US. Nun meine Frage, sollten wir uns für die FU entscheiden, kann ich dann trotzdem noch den Fein-US "verlangen"? Denn ehrlich gesagt -egal wie die FU ausfällt- glaube ich eh nur das, was ich dann auch sehen kann. Und das ist nunmal im US. Ich will sehen, ob das Herz ok ist, oder da ein White spot drauf ist usw. Inzwischen bin ich so "gagga", daß ich entweder nur Fein-US möchte oder FU UND Fein-US...nur, FU kommt für mich nicht mehr in Frage. Zumal ich 2 Bekannte habe, bei denen behinderte Kinder per FU vorausgesagt wurden..und beide Kinder sind gesund. Das eine Kind kerngesund, das andere hat lediglich nen krummen Zeh. Eigentlich möchte ich auch die FU gar nicht, aber inzwischen bin ich so verunsichert und kann mich überhaupt nicht an der SS erfreuen, weil ich nur noch Angst und Zweifel habe. Diese Ungewißheit macht mich verrückt! und das alles nur, weil ich den blöden NT-test gemacht, um meinen Mann zu beruhigen. Ich wollte den eigentlich nie, weil ich weiß, daß der oft mehr Panik macht als alles andere. Könnte mich ohrfeigen dafür. Also...Fein-US möglich, wenn FU? Oder sogar angebracht, auch wenn FU unauffällig wäre? FU bei 1:267 berechtigt? Vielen Dank nochmal im voraus von einer völlig konfusen Nina.. (FU wäre morgen..)


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

Beitrag melden

liebe Nina, es ist sehr gut nachzuvollziehen, wenn hier ein solcher Konflikt entsteht, wie man sich entscheiden soll und was ggf. mit einem auffälligen Ergebnis anzufangen ist. Da eine Verbreiterung der fetalen Nackentransparenz in der 11.-14.SSW wie auch eine Veränderung der Laborergebnisse mit einem breiten Spektrum fetaler Fehlbildungen assoziiert ist/sein kann, sollte eine weiterführende Diagnostik, z.B. eine Fruchtwasserpunktion oder Chorionzottenbiopsie besprochen werden und unabhängig davon, ob ein dieser beiden durchgeführt wurde, auch einen differenzierten Organultraschall zwischen 20. & 23. SSW bei unauffälliger Genetik, um unter anderem eine Herzfehlbildung auszuschließen. VB


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.