Mitglied inaktiv
Hallo, ich habe bereist 2 Kinder,5+3 und bin, nach einer Fehlgeburt im März, in der 10.Woche schwanger.Ich war nach der 6.Woche zum ersten Mal gestern wieder beim Frauenarzt und er hat nur eine größere Fruchthülle und eine Bewegung,aber keinen Herzschlag etc.gesehen.Dann hat er mir Blut abgenommen wegen des hcg-Wertes und heute sollte ich wiederkommen.Die Fruchthülle hat sich vergrößert,hcg-Wert liegt bei 56.000,aber immer noch kein Herzschlag (ich habe gar nichts gesehen!).Laut Ultraschall bin ich 6+2,allerdings war ich vor 3 1/2 Wochen bereits in der 5+5 Woche....da ich meine Tage nur alle 32-35 Tage bekomme,meinte er,daß es schon sein könne,daß der Herzschlag noch kommt.Ich gehe jetzt morgen und übermorgen noch einmal Blut abnehmen wegen hcg-Wert und Donnerstag will er eine Entscheidung treffen.Was sagen Sie dazu,habe ich wirklich noch eine Chance? Ich bin natürlich psychisch ziemlich angeschalgen jetzt,finde es aber gut,daß er nicht sofort die Flinte ins Korn wirft...ich habe keine Blutungen und keine Schmerzen,mir ist aber übel und ich habe ein Spannen in der Brust.... über Antwort würde ich mich sehr freuen. Gruß Ophelia
liebe Ophelia, 1. unabhängig von den Angaben der Schwangeren hinsichtlich des Datums der letzten Regel oder des vermeintlichen Termins der Befruchtung, berechnet immer noch der frühe Ultraschall das Schwangerschaftsalter und den Entbindungstermin am genauesten. Und so kommt es recht häufig vor, dass dadurch, dass er Zyklus etwas unregelmäßig war, der Eisprung früher oder später eintrat oder die Schwangerschaft einfach etwas jünger/älter ist, als erwartet und man deshalb in der frühen Schwangerschaft eine Korrektur des Schwangerschaftsalters vornehmen muss. Das kann dazu führen, dass sich im Ultraschall weniger oder mehr sieht, als man vielleicht erwarten würde. In den wohl meisten Fällen kann man hier aber bei gewissen Abweichungen beruhigen, auch wenn man manchmal erst noch eine zusätzliche Kontrolle per Ultraschall durchführen muss und ggf. das Schwangerschaftshormon HCG im Verlauf kontrollieren wird. Aus diesem Grund ist eine Terminkorrektur in der Frühschwangerschaft in den ersten 3-4 Monaten ein häufiger und nicht ungewöhnlicher Vorgang. Hiervon sind dann frühe Wachstumsminderungen / Retardierungen zu unterscheiden, die allerdings schon eine Bedeutung in dem Sinne haben, als dass Sie ein Hinweis auf ein Störung oder einen nicht regulären Verlauf sein könnten. 2. das Schwangerschaftshormon HCG wird von Anfang an gebildet, wobei es sich in den ersten Monaten etwa alle 2-3 Tage verdoppelt. Insofern ist ein einzelner Wert nicht in der Lage, etwas über den Zustand der Schwangerschaft zu sagen. Dazu benötigt man schon den Verlauf;am besten in Kombination mit den Ultraschallbefunden. Sofern der Wert nicht regulär ansteigt, kann man in aller Regel keine große Hoffnung machen. VB