Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Darf ich mich entspannen ???

Frage: Darf ich mich entspannen ???

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Guten Tag, lieber Herr Dr. Bluni !!! Ich bin heute 11+4.SSW :) !! Meine 1.Schwangerschaft endete in der 6.SSW durch Blutung. Meine 2.Schwangerschaft endete mit dem besten Soehnchen, den man sich wuenschen kann :) !!! Meine 3.Schwangerschaft endete in der 5.SSW. Meine 4.Schwangerschaft endete bei 8+4.SSW nach 1 1/2 Woche brauner Schmierblutung mit AS. Nun war ich bei 8+6.SSW das letzte Mal beim FA und das Baby war viel groesser, hat sich bewegt und das Herzchen natuerlich gebumpert, als in meiner 4.Schwangerschaft. Man sah einen riesen Unterschied und mein FA war auch sehr optimistisch diesmal. Nun habe ich leider erst wieder am 20.09.2006 einen FA-Termin (werde dann 12+6.SSW sein) und die Angst bis dahin macht mich kirre. Ich habe keinerlei Blutungen oder Schmerzen *klopfaufHolz*, aber meine Uebelkeit ist, bis auf ganz wenige Male, fast weg. Ausserdem habe ich noch gar keinen Babybauch, wie die meisten, die auch wie ich im Maerz ET haben und schon Kinder haben.....allerdings habe ich auch erst im 7.Monat mit meinem Sohn einen Babybauch bekommen....gutes Bindegewebe, denke ich ;). Meinen Sie, ich kann mich etwas entspannen, oder muss das gar nichts heissen, dass ich keine Blutungen oder Schmerzen habe ??? Liebe Gruesse, Diana :) !!!!!


Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo Diana, sicher ist die Unsicherheit bei der Vorgeschichte sehr gut zu verstehen. Aber, in dem Moment, wo kindliche Aktivitäten zu sehen sind, ist das Fehlgeburtsrisiko schon deutlich geringer und sinkt bis zum 4. Monat dann auf einen Tiefpunkt. Diese "Ungewissheit" besteht natürlich auch für alle Schwangeren während der Zeit, in der nicht untersucht wird und diese Restunsicherheit wird sich nicht vermeiden lassen. Hier ist es ganz besonders wichtig, einfach mal loszulassen! Es gibt eben keine konkreten subjektiven Hinweise, wir mal von Blutungen und vorzeitigen Wehen abgesehen, die Ihnen zeigen, dass es dem Kind nicht gut geht. Lassen Sie sich durch die Einschätzung Ihrer Frauenärztin/Frauenarzt beruhigen. Denn wenn bei den Routinekontrollen alles in Ordnung ist, wird es dem Kind wohl auch in dem folgenden Intervall gut gehen. Es gibt beim Bauchumfang keine Durchschnittswerte,die man dann auf alle Schwangeren übertragen könnte. Dieses ist eben immer von individuellen Gegebenheiten abhängig und auch das Wachstum des Bauches kann in Etappen verlaufen. Im Vordergrund steht hier immer die Frage: ist das Kind laut Ultraschall zeitgerecht entwickelt, ist die Fruchtwassermenge ausreichend oder erhöht?. Dieses sollte bei Verunsicherung mit dem behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin besprochen werden. Wenn schon ein Kind geboren wurde, kann der Bauchumfang in den folgenden Schwangerschaften schneller wachsen. VB


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