Mitglied inaktiv
hallo dr. bluni ich habe am 11.7.03 einen sohn per sectio geboren und seiddem habe ich öfter eisprung und menstruationsausfälle(vorher alle 28 tage). wir probieren beriets seid dezember ein 2. kind zu bekommen. nun will mein arzt clomifen versuchen (für 5monate lang) und wir gehen davon aus das mein freund normal zeugungsfähig ist. nun würde mich interessieren wie hoch die wahrscheinlichkeit einer schwangerschaft ist und wie hoch die gefahr einer mehrlingsschwangerschaft? ich danke ihnen im voraus
Mitglied inaktiv
Also ich bin direkt in meinem ersten Clomifenzyklus schwanger geworden. Die Follikelanzahl sollte immer vom Arzt kontrolliert werden. Eine Bekannte hatte mal 8Follikel gebildet und musste den Monat natürlich verhüten.
Mitglied inaktiv
Hallo Zeraphine, hm, ein seriöser Arzt verschreibt kein Clomifen, ohne vorher ein Spermiogramm des Mannes vorliegen zu haben. Es hat nicht viel Sinn "davon auszugehen", dass Dein Mann zeugungsfähig ist. Auch wenn er schonmal ein Kind gezeugt hat, können sich beim Mann die Dinge genauso verändern wie bei der Frau. Er kann unbemerkte Infekte haben, das Sperma kann mit Bakterien durchsetzt sein, es gibt häufig beim Mann erweiterte Adern im Hoden, die die Temperatur zu sehr ansteigen lassen (eine Art Krampfadern, so blöd das klingt) etc. Bevor man ein so nebenwirkungsreiches Medikament bei der Frau einsetzt, sollte das abgeklärt sein. Der Mann muss eh schon wenig genug zum Kinderwunsch beitragen, wenigstens das sollte doch möglich sein, bevor Du Deinen Körper so belastest, huh? Clomifen hat bei Frauen unter 35 eine etwa 20 bis 40prozentige Erfolgsquote der Gesamtbehandlung (also nicht pro Zyklus, sondern für die gesamte Clomifenbehandlung). Die meisten Schwangerschaften treten in den ersten vier Behandlungszyklen ein, danach nimmt die Wahrscheinlichkeit, dass es noch klappt, stark ab. Das Zwillingsrisiko liegt bei etwa 10 bis 14 Prozent, Mehrlinge (Drillinge) sind dagegen sehr selten, kommen aber auch vor. Da diese das Leben der Mutter gefährden und auch selbst meist nicht alle lebend geboren werden können, reduziert man in solchen Fällen in der Regel die Anzahl der Embryos (was natürlich eine Abtreibung ist). Ich selbst nehme auch Clomifen (mein Mann hat sich testen lassen). Ich drücke uns beiden die Daumen, dass es was bringt. Eine Freundin von mir dachte übrigens auch, bei ihrem Mann sei alles okay, schließlich hatten sie schon ein Kind. Beim Test stelte sich dann heraus, dass er ein schlechtes Spermiogramm hatte (wg. erweiterter Adern im Hoden) und sogar ambulant operiert werden musste. Danach hat es dann recht bald geklappt. Liebe Grüße, Astrid