Mitglied inaktiv
Hallo, habe in diesem Forum ja schon mal eine Frage gestellt nach einer Cerclage oder totalem Muttermundverschluss, aber ich bin nicht zufrieden mit der Antwort. Ich möchte nicht wieder diese Antwort zur Häufigkeit und Indikationen von Cerclagen bekommen, sondern eine individuelle Antwort auf folgende präzise Fragen: Mal angenommen, bei mir besteht der klassische, sehr seltene Fall der Zervixinsuffizienz. (Die Ärzte haben mir das zumindest gesagt und mein Mumu ist auch ohne Wehen und Infektion auf gegangen, das würde ja zur Diagnose passen?). So, und wenn dem so ist, also dass ich durch diese Schwäche damals mein Kind in der 24. Woche hergeben musste, was macht dann Sinn? Eine Cerclage? Ein totaler Verschluss? Oder beides? Oder nochmal abwarten? Das Risiko wäre doch zu hoch, oder? Und, zweitens, warum gibt es überhaupt noch Cerclagen, wenn der totale Verschluss doch überall mehr positive Ergebnisse bringt? Oder ist der totale Mumu-Verschluss (vorbeugend in der 14. Woche) riskanter, und gibt es Indikationen, bei denen die Cerclage aus diesem Grund vollkommen ausreicht? Vielen Dank!
hallo, 1. nur vorweg: innerhalb dieses Forums können allgemeine Fragen, wie Ihre, gestellt werden und diese werden allgemein und für die Userinnen kostenlos beantwortet. Naturgemäß können diese Antworten "standardmäßig" ausfallen. Diese Antworten werden aber in sehr vielen Fällen individuell angepasst. Wenn jemand hier aber mehr gewünscht wird im Sinne einer perönlichen Einschätzung, dann ist dieses in diesem Rahmen und zu diesen Konditionen sicher nicht möglich. Insofern ist auch eine Einschätzung, die über meine dazugehörige Standardantwort hinausgeht kaum möglich. Für Ihr Verständnis zu diesem Sachverhalt schon jetzt herzlichen Dank. 2. wie in Ihrem Fall zu verfahren ist, wäre am besten in einem rechtzeitigen Gespräch mit einem Perinatalzentrum zu klären, wobei diesem die genauen Abläufe und Diagnose aus der vorherigen Schwangerschaft(en) bekannt sein sollten. Hier wird Ihnen individuell gesagt werden können, ob das ein oder ander Verfahren besser oder sinnvoller ist. Jedenfalls gibt es aus fachlicher Sicht keinen klaren grund das eine oder andere Verfahren zu bevorzugen und das Vorgehen hängt sicher auch von den Erfahrungen der Abeilung ab. Die Risiken sind bei beiden Verfahren die gleichen. VB
Mitglied inaktiv
Hallo, muss das mal eben loswerden , sorry! Aber man kann nicht erwarten das hier der Doc auf alles persönlich eingeht......das würde wohl den Rahmen sprengen , man kann froh sein das es dieses Forum gibt und man hier noch zusätzliche Informationen bekommt. Das hier ist kostenlos , und das der Doc seine Freizeit dafür opfert ,ist einigen wohl nicht ganz klar!! Gruß Ivonne
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