Mitglied inaktiv
Guten Tag, ich bin im Moment ziemlich fertig, weil ich einen inneren Konflikt mit mir rumschleppe. In der 21.SSW hatte ich einen Treppensturz, bei dem ich mir den rechten Ellenbogen mehrfach gebrochen habe. Ich wurde 2 Tage später operiert, was ich nur unter Tränen habe machen lassen, weil ich solche Angst um mein Baby hatte. Ich sollte eigentlich mit einer Armanästhesie operiert werden, was ich aber aus Angst ablehnte. Ich wurde in Vollnarkose operiert, was laut Gynäkologie des Krhs für das Kind nicht schlimm sein sollte, es würde halt einfach mit einschlafen. Wir beide haben die Narkose gut überstanden und ich bin heilfroh dass ich das so habe machen lassen, denn die OP hat länger als geplant gedauert und ich wäre bestimmt ausgeflippt wenn ich mitbekommen hätte, wie Sie mir Schrauben in meinen Arm hauen. Jetzt bin ich in der 28.SSW und habe aber Probleme mit dem Arm, sodass ich erneut operiert werden muss. Da Sie nicht genau wissen, was bei der OP alles gemacht werden muss (sehen Sie erst wenn der Arm auf ist), kann das entweder ein kurzes Gastspiel oder eine lange Sache werden. Da ich diesmal in ein anderes Krhs muss (wegen Spezialisierung) und die ziemlich viel Angst wegen der SS in dem Haus haben, stecke ich jetzt in der Zwickmühle. Die Ärzte versuchen mich dazu zu überreden diesmal die OP in Armänästhesie machen zu lassen um die Belastung fürs Baby so niedrig wie möglich zu halten. Verstehen Sie mich nicht falsch, das will ich auch, aber ich weiss nicht ob ich das psychisch durchstehe. Ich habe solche Angst vor der OP und das was schief geht, daher möchte ich die Vollnarkose. Habe jetzt nur ein Megaschlechtes Gewissen, weil die Ärzte mich so unter Druck setzen. Bei der letzten OP war das so, das bis zur OP meine Kleine nonstop wach war, weil ich so starke Schmerzen und Angst hatte. Am OP Tag hat die Kleine etwa 2 Stunden länger geschlafen als ich und war danach putzmunter wie immer. Ich selber bin schon eine Stunde nach der Narkose alleine aufgestanden und 2 Stunden danach habe ich normal gegessen. Daraus schliesse ich, dass keinem von uns beiden die Narkose geschadet hat. Was halten Sie von einer erneuten Vollnarkose in der 29.SSW (OP Termin erst nächste Woche)? Ich habe mit meinem FA gestern gesprochen und der sagte mir das aus Sicht des Kindes nichts gegen eine erneute Narkose spricht.Ich habe von den Ärzten 2 verschiedene Meinungen gehört, die einen meinen:"Die Narkose hat dem Kind weniger geschadet als meine eigenen Angst und Schmerzgefühle (durfte ja keine Schmerzmittel nehmen)!" und die anderen behaupten:" Eine Narkose ist ein grosse Belastung fürs Ungeborene die man auf jeden Fall vermeiden sollte, auch wenn die psychische Belastung der Mutter dadurch immens hoch ist!" Ich habe solche Angst um mein Baby und Angst die falsche Entscheidung zu treffen. Daher schon Danke im voraus für Ihre Meinung. Schönen Tag noch Jasmin (27+1)
liebe Jasmin, natürlich können immer auch Narkosmittel in den kindlichen Kreislauf übertreten. Dennoch ist die Zeit nach den ersten 3-4 Monaten relativ sicher, was eventuelle Auswirkungen auf das Kind angeht. Die bisher vorliegende Datenlage zeigt keine negativen Auswirkungen auf das Kind, wenn die Mittel gewählt werden, für die große Erfahrungen vorliegen. Und gerade bei dringend indizierten Eingriffen, wird nicht auf eine Narkose verzichtet werden können. Am besten hier von den Anästhesisten beruhigen lassen. VB
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