Mitglied inaktiv
Hallo, gerade bekam ich einen erschreckenden Anruf: Nach einer Augenerkrankung wurde bei mir eine akute Borrelioseinfektion diagnostiziert. Ich bin nun in der 37 SSW und habe furchtbare Angst um das Kind. Was kann es für das Kind bedeuten? Kann ich bei einer Antibiotikumtherapie überhaupt den ET abwarten und anschliessend stillen? Vielen Dank Lene
hallo Lene, die Borreliose (Lyme Diesease) (Inkubationszeit 7 Tage bis mehrere Monate) zeigt sich häufig erst nach einer längeren Zeit mit unterschiedlich ausgeprägten neurologischen Symptomen oder Gelenkbeschwerden. Eine Infektion des ungeborenen Kindes in der Schwangerschaft ist möglich.Über Schäden bei den Ungeborenen gibt es nur sehr wenige Berichte. Vorsorglich wird bei Nachweis dieser Infektion i.d. Schwangerschaft zur frühzeitigen Penicillintherapie geraten. Diese ist für das Kind sicher unbedenklich. Gegebenenfalls kann die Frau mit ihrem behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin darüber sprechen, ob man im Ultraschall nochmals die Situation überprüft. Je nach gewähltem Antibiotikum ist es auch möglich, zu stillen. Auf die Entbindung selbst hat dieses eigentlich keinen Einfluss. VB
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