Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Blutungen u.ä. in FrühSS

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Frage: Blutungen u.ä. in FrühSS

Mitglied inaktiv

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Hallo, ich bin 41 Jahre alt, habe drei lebende Kinder und bin Anfang der 8. SSW schwanger. Zu Beginn stiegen die Hcg-Werte nur sehr schleppend. Von 81 am 28. ZT auf 920 am 41. ZT, danach ging es etwas besser: 2000 am 45. ZT, 2700 am 47. ZT morgens, 3100 am 47. ZT abends. Wir hatten von Anfang an mit einer nicht intakten SS gerechnet und waren alle überrascht, dass am 47. ZT ein Embryo mit Herzaktion zu sehen war. Allerdings nur ca. 3mm groß. Ich habe seit ca. 11 Tagen Blutungen, erst nur bräunliche Schmierblutungen, jetzt mehr und Rote Blutungen, so dass ich teilweise einen Tampon nehme. Ich bekomme Utrogest, Magnesium und Gynokadin (E2 war nur bei 90). Zusätzliche habe ich wohl viel Luft im Darm und starke Schmerzen im Darm und Bauch bereich. Ich habe deswegen dreimal eine Paracetamol genommen und jedsmal hörten nicht nur die Schmerzen, sondern auch die Blutungen fast auf (nur noch sehr wenig am Toipapaier). Hat diese SS noch eine Chance? Wie hoch ist die? Kann ich irgendetwas noch tun, damit die Blutungen aufhören. Öfter Paracetamol nehmen? Schadet das wirklich nicht? Wenn die SS praktisch keine Chance hat, wie lange kann sich das noch hinziehen? Tut mir leid, dass es so lang geworden ist, aber ich bin sehr beunruhigt und ratlos. Vielen Dank Geli


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

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liebe Geli, auch wenn eine solche Blutung immer ein Warnzeichen ist und ein Hinweis für Fehlgeburtsbestrebungen, ist diese nicht immer mit einer solchen gleichzusetzen oder endet in einer solchen. Die Ursache ist nicht immer eindeutig. Hier können hormonelle Gründe oder plötzliche Blutungen zwischen der Eihaut und der Gebärmutter die Ursache sein. Es kann aber auch nur vom Muttermund her bluten. Man würde den Befund kontrollieren und sofern nach der Beurteilung des behandelnden Frauenarztes oder Frauenärztin sonst alles ok ist, würde man in der frühen Schwangerschaft der Frau raten, sich zu schonen, prophylaktisch Magnesium einzunehmen und bei Verdacht auf Gelbkörpermangel würde man vielleicht ein entsprechendes Präparat verordnen. Mehr kann man in dieser Situation meist nicht machen. Man kann sicher keine Wahrscheinlichkeit eines positiven Verlaufes nennen und im Fall einer Fehlgeburt kann der Verlauf auch sehr individuell sein. VB


Mitglied inaktiv

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Hallo, ich möchte dich nicht beunruhigen, da aber heute Sonntag ist und Dr. Bluni wohl nicht Antwortet, würde ich dir empfehlen umgehend ins Krankenhaus zu gehen. LG Sabse


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