Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Blutugen 7ssw

Frage: Blutugen 7ssw

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hallo hoffe sie können mir helfen. hatte freitag meine 1. FA termin, bei genau 6+2ssw. FA bestätigte die ss und schickte mich mit den worten, "kommen sie in 2 wochen wieder" nach hause. als ich zu hause dann aus klo musste, entdeckte ich bräunliche schmierblutungen, dachte es sei ne kontaktblutung, durch die untersuchung. doch samstag wurde diese etwas stärker, und mit lauter kleiner klumpchen, was mich veranlaßte ins krankenhaus zu fahren, dort angekommen, sagte mir die fä dort, fruchthöhle und dottersack seien normal enwickelt, aber kein intakter embryo in sicht, mumu sei fest verschlossen. zu hause dann entdeckte ich am dem klopapier etwas ganz merkwürdiges , es sah aus, als wäre mir ein stück grauer haut mit inhalt, unten raus gelaufen. dachte das wäre 100% ein abort gewesen.bin dann am sonntag nochmal hin, da sagte mir eine andere fä, fruchthöle entspricht der 5+3 ssw. immernoch kein embryo in sicht, sei aber noch normal, mumu fest verschlossen. so nun zu meinen eingendlichen fragen: woher kommt dieser schleimabgang? kann es sein das diese haut ein abort war, trotz verschlossenen mumu? wäre es ein abort gewesen, hätte die fä das doch am sonntag sehen müssen, dass da nichts mehr ist, oder? achja, die blutungen sind bis jetzt noch da. hoffe auf reichlich viele antwoten, und bedanke mich im vorraus. LG


Dr. med. Vincenzo Bluni

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Hallo, 1. auch wenn eine solche Blutung ein Warnzeichen ist und ein Hinweis für Fehlgeburtsbestrebungen, wird eine solche Blutung nicht zwangsläufig in einer Fehlgeburt enden. Die Ursache ist nicht immer eindeutig. Es können hormonelle Gründe oder plötzliche Blutungen zwischen der Eihaut und der Gebärmutter die Ursache sein. Es kann aber auch nur vom Muttermund her bluten. Andererseits gibt es kindliche Ursachen, wie eine nicht reguläre Entwicklung auf Grund genetischer Störungen, die dann häufig in einer Fehlgeburt enden können. Bei auftretenden Blutungen wird der behandelnde Frauenarzt oder Frauenärztin den Befund kontrollieren und sofern hierbei keine Besonderheiten nachweisbar sind, die Schwangerschaft vital ist, wird bei Blutungen in der frühen Schwangerschaft bis etwa zum Ende des vierten Monats der Frau empfohlen, sich zu körperlich zu schonen, auf Sport und Verkehr zu verzichten und ggf. prophylaktisch Magnesium einzunehmen. Für die Effektivität eines Gelbkörperhormons in dieser Situation gibt es bis heute keine ausreichend gesicherten Daten. 2. im Gefolge einer solchen Blutung kann auch vermehrt Schleim abgehen. 3. wenn es sich um eine Fehlgeburt gehandelt hätte, sollte in der Gebärmutter eigentlich keine Fruchthöhle mehr nachweisbar sein. 4. zum Zustand der Schwangerschaft wird sich am besten im vErlauf etwas sagen lassen. VB


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