Mitglied inaktiv
Hallo Dr.Bluni Ich habe im Mai 2005 meine Tochter per KS geboren, 15 Tage vor Termin, da ich entzündetes Fruchtwasser hatte!Mir wurde gesagt das ich einen recht hohen Blutverlust hatte, deswegen bekam ich auch eine Drainage!So war mein Wissen bis heute!Ich bin jetzt wieder gewollt schwanger in der 17 SSW und will diesmal eigentlich einen Wunsch-KS!Nun habe ich mich im Forum mit einer anderen Mutter unterhalten, die ganz erstaunt war das ich 3 Tage lang Spritzen für die Gebärmutter Kontraktion bekommen habe!Im Internet habe ich nun gelesen das das gemacht wird um einer Atonie vorzubeugen bzw. wenn man eine hatte!Bei mir steht davon nix im MuPa und es wurde auch nie erwähnt! Gibt man diese Spritzen auch vorsorglich, wegen des hohen Blutverlustes?Kann mir das beim nächsten KS auch passieren? Mit freundlichem Gruß Engelchen5382
hallo, eine solch vorsorgliche Maßnahme gibt es nicht und sie wird auch weder empfohlen, noch ist sie medizinisch sinnhaft. Die Frage bei dem Blutverlust ist ja auch immer, ob diesem denn eine Atonie zu Grunde gelegen hat? Dieses sollte aus dem Bericht der Klinik hervorgehen. Wenn dieses der Fall war, kann ist dazu folgendes zu sagen: Eine atonische NAchblutung stellt eine gefährliche Komplikation in der Geburtshilfe dar, die man nicht immer vorhersehen kann. Ein wichtiger Faktor ist ein sehr langer Geburtsverlauf mit langer Pressphase und vielleicht auch schwerem Kind. Stundenlange Wehen, (durch einleitende Maßnahmen verstärkt) können dazu führen,dass irgendwann die Gebärmutter völlig ermüdet ist. Sie zieht sich nicht mehr ausreichend zusammen und es kommt zu dieser sehr starken Blutung,die lebensbedrohlich für die Frau werden kann. Zahlen für ein Wiederholungsrisiko liegen mir nicht vor. VB