Mitglied inaktiv
Hallo, nach meiner 1. AS nach FG bekam ich das Asherman-Syndrom mit Adhäsionen II. Grades, die durch eine Hysteroskopie erfolgreich entfernt wurden. Es folgten 3 weitere frühe FG, hatte aber nur eine weitere AS, die Gott sei Dank problemlos verlief, Kontroll-HSK danach war unauffällig. Nun bin ich in der 24. SSW, und die SS verlief bisher bilderbuchmäßig. Habe ich durch das frühere Asherman-Syndrom ein größeres Risiko einer "Placenta accreta" wegen der Narben in der GM? Ist das vor der Geburt feststellbar? Ich bekomme einen KS, kann dabei ggfs. eine verwachsene Placenta komplikationslos entfernt werden? Danke.
hallo, nach einem solchen Ereignis ist das Risiko für Plazentaanlagestörungen immer erhöht. Dieses kann aber im ultraschall, wenn es um die accreta oder increta geht, nicht festgestellt werden. Im Fall einer eingewachsenen Plazenta kann dieses für den Operateur schon eine erhebliche Herausforderung sein, die Risiken mit sich bringt. Aber, ich rate davon ab, über eine solch seltene Situation vorweg zu spekulieren. VB