Mitglied inaktiv
Hallo Hr. Bluni, vor zwei Wochen ließ ich eine Nackentransparenzmessung durchführen (da war ich 12+5). Das Ergebnis war völlig unauffällig (Nackenfalte 1,2mm), das Nasenbein sowie die Nieren waren darstellbar. Das Kind war zu diesem Zeitpunkt 67mm groß. Risiko für eine Fehlbildung: 1:2600. Laut Aussage des Arztes brauche ich keine weiterführenden Untersuchungen (z.B. Amniozentese) durchführen lassen. Jetzt heute der Schock: Ich erhalte die Arztrechnung, in der folgende Diagnose vermerkt ist: P05.9A (Intrauterine Mangelentwicklung), nicht näher bezeichnet), 036.5G (Betreuung der Mutter wegen fetaler Wachstumsretardierung), 035.8G (Betreuung der Mutter bei Verdacht auf sonstige Anomalie oder Schädigung des Fetus Als ich das gelesen habe, wäre ich fast zusammen gebrochen. Was ist davon zu halten? Ist mein Kind wirklich retardiert? Oder wurde mir aus Versehen eine falsche Rechnung gestellt? Oder möchte der Arzt mit mir als Privatpatientin möglichst viel Geld machen? Leider ist heute Mittwoch und ich kann den Arzt nicht selbst fragen. Eine schnelle Antwort wäre mir aber sehr wichtig. Vielen Dank.
liebe Stella, sicher kann die Frau hier meist beruhigt sei. Der Schlüsselkatalo ICD erlaubt nun mal nur bestimmte Formulierungen und wenn hinter dem Code der Buchstabe A steht, ist dieses eine Aussschlussdiagnose (man will diese Diagnose ausschließen). Sicher sollte hier zur Beruhigung die Praxis noch einmal gefragt werden. VB