Wirbelwindmama
Sehr geehrter Herr Dr. Karle, nach der Geburt eines gesunden Kindes (2017) hatte ich innerhalb von 1 1/2 Jahren drei Aborte (2x 12 SSW, 1x 7 SSW). Eine Abklärungssprechstunde konnte bei einer Schwangerschaft einen chromosonalen Hintergrund feststellen. Weitere Erkenntnisse gab es nicht. Ich bin nun erneut schwanger und habe von meinem Frauenarzt die Empfehlung bekommen "vorsorglich" am Abend 1x utrogest 200 vaginal einzuführen (bis zur 34 SSW), sowie, um die Scheidenflora zu erhalten, jeden zweiten Tag Vagiflor bis zur Geburt einzuführen. Außerdem soll ich Magnesium einnehmen (Menge, so wie es mir bekommt), weil gut für die Gebärmutter und ich zeitweise mäßige Schmerzen, wie kurz vor Beginn der Periode, habe. Nun meine Fragen: Macht die weitere Medikation mit Utrogest Sinn oder könnte es nicht sogar zu negativen Auswirkungen führen? In der Packungsbeilage von Vagiflor ist angegeben, dass eine tägliche Anwendung von 30 Tagen nicht überschritten werden soll. Kann ich dennoch der Empfehlung folgen, sollte ich reduzieren oder ganz absetzen? Wieviel und wie lange darf ich Magnesium einnehmen (aktuell nehme ich 3x tägl. Magnesium Verla 100). Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen, und freundliche Grüße
Guten Tag, 1. bei Z.n. 3 Aborten ist es schon legitim vorsorglich Utrogest vaginal anzuwenden. Als Abortprophylaxe aber nur bis zur vollendeten 12. SSW. Bis zur 34. SSW ist sicher nicht ganz üblich und stellt eher einen individuellen Heilversuch dar, außer, wenn es sich um eine GMH Schwäche handeln sollte; dann kann man das auch so machen. Schädigenden Auswirkungen auf das Kind sind nicht bewiesen. Man sollte aber stets nur soviel Medis einnehmen, wie unbedingt notwendig. 2. Milchsäurebakterien können Sie in der SS unkritisch ohne Bedenken anwenden. Schaden tut das nicht. Ob es notwendig ist, jeden Tag das zu nehmen, ist aber eher fraglich. 3. Magnesium 3x100mg/d ist ok, solange Sie es gut vertragen. Ab der 36. SSW würde ich das reduzieren und dann auch weglassen, damit es am Ende nicht zu einer Wehenschwäche kommt. Alles Gute wünscht Ihnen. Dr. Christian Karle
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