Secses
Hallo Herr Dr. Bluni, kurz zur Vorgeschichte: (ich bin aktuell 35 Jahre alt) - 2013 vollkommen problemlos 1 gesunder Junge - März 2017 natürlicher Abgang eines Windeis - Juli 2017 Ausschabung in der 9 ssw. - Embryogröße 5+6, kein Herzschlag --> Diagnose Morbus Basedow mit Antikörper THS unter 0,01 - Therapie Thiamazol 2,5 mg --> Oktober Morbus Basedow mit Antikörper aber THS 3,08 --> November Morbus Basedow Antikörper leicht Rückläufig, TSH 3,89 - wegen Schwangerschaft Thiamazol abgesetzt, - Dezember Schilddrüsenwerte weiterhin gut Nun war ich gestern beim meinem Frauenarzt. Letzte Periode war am 01.11.17 - Eisprung war am 16.11.17 lt Fertilitätsmonitor. Ich müsste somit bei 6+6 sein - es war jedoch nur eine Fruchhöhle und ein Dottersach zu sehen - kein Embryo. Mein Frauenarzt meint Gesamtbild passt zu 5+4. Ich solle zwar nochmals am Freitag zur Kontrolle aber vermutlich entwickelt sich das ganze wieder nicht richtig. Ich bin mittlerweile ziemlich verzweifelt. Auf meine Frage hin ob ich Progesteron einnehmen sollte oder ob es eine Gerinnungsstörung sein könnte (in meiner Familie hatte mein Opa eine Lungenembolie und meine Mutter eine Thrombose) meinte er, dass das bei mir sicher nicht das Problem ist da es dann bereits zu Problemen bei der Einnistung kommen würde und auch Blutungen entstehen. Das ist bei mir nicht der Fall. Das Problem ist, dass es nach der erfolgreichen Einnistung an der Weiterentwicklung hapert. 1. sehen Sie das genauso? 2. woran kann es liegen, dass ich ohne Probleme schwanger werde und sich der Embryo nicht weiterentwickelt? 3. welche Untersuchungen schlagen Sie vor? Vielen Dank für Ihre Antwort! LG Sabrina
Hallo Sabrina, 1. wenn es so drei Fehlgeburten infolge kommt, dann kann dieses verschiedenste Ursachen haben. Die häufigste Ursache ist eine genetische. Natürlich kann auch die optimaler Einstellung der Schilddrüse hier bedeutungsvoll sein. Umso wichtiger ist, dass diese durch den Facharzt für Innere Medizin optimal eingestellt und überwacht wird. 3. wir wissen, dass er bei einer drohenden frühen Fehlgeburt mit dem Gelbkörperhormons nichts bewirken können. 4. vielleicht werden Sie hierzu auch erst noch einmal den Verlauf ab. Sollte es wirklich zu einer Fehlgeburt kommen, dann ist es sinnvoll, dass sie mit der Frauenärztin/Frauenarzt über eine weiterführende Diagnostik sprechen. Dazu kann dann auch der Ausschluss einer Gerinnungsstörung gehören. VB
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