Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Bluni, gerade hat mir mein Fa bestätigt,das ich wieder einen missed abort habe.Die fruchthülle,ist inerhalb von 2 Wochen kein Stück gewachsen :-(.Hatte im Juni ja auch eine missed abortion,da ist die Fruchthülle aber weiter gewachsen,womit kann das zu tuen haben??? Mein Fa hat nun gesagt,dass ich ruhig warten soll,weil es sein kann das es von alleine abgeht.Bei der letzten missed abortion,hat er mich sofort ins Krankenahus geschickt,macht er es jetzt nicht,weil die Fruchthülle nicht wächst oder wieso???Er meint,wenn ich aber eine Ausschabung möchte,kann ich jederzeit von ihm eine Einweisung bekommen.....wie groß ist die Chance das es von alleine abgeht???Dauert sowas lange???Wann sollte ich ins Kh gehen???Um eine Ausschabung komme ich sowieso nicht drum rum oder???Habe gehört,das wenn es von alleine abgeht oft nicht alles rauskommt und man dann doch zur ausschabung muss....mein Arzt sagt,es wäre nicht gefährlich abzuwarten bis ich blutungen bekomm usw. stimmt das???Mein Mann und ich möchten uns gerne untersuchen lassen,weil es ja jetzt schon die 2. missed abortion ist.Geht das auch jetzt wo ich noch schwanger bin,bevor die SS weg ist??? Und können sie uns evtl jemanden empfehlen.Wir kommen aus Wuppertal und würden uns gerne an die Uni Klinik in Düsseldorf wenden,ist da was zu machen???Habe gestern gelesen,das Sie Ihre praxis in Ennepetal haben,finde ich echt schön,kenne mich in Ennepetal gut aus,habe jahrelang in schwelm gewohnt und bin erst später mit meinem Mann nach wpt gezogen :-) Sorry,für die vielen Fragen,aber ich weiß nicht wer mir sonst helfen könnte Liebe Grüsse
hallo, 1. die häufigste Ursache für eine frühe Fehlgeburt sind genetische Störungen, dann folgen anatomische Ursachen, Infektionen und Medikamente . Auch können sowohl Gerinnungsstörungen als auch immunologische Ursachen eine Rolle spielen. Erst, wenn sich Fehlgeburten häufen (mehr als drei mal hintereinander), wird meist eine weiterführende Diagnostik empfohlen und hierzu gehört neben der Untersuchung der Frau, der Genetik der Eltern ggf. auch die Suche nach den oben genannten Blutgerinnungsstörungen, die häufig unerkannt bleiben, aber dennoch in einer nicht unerheblichen Zahl die Ursache für wiederholte Fehlgeburten und Probleme in der Schwangerschaft sind. Prophylaktisch kann man nicht immer vorbeugen, da z.B. bei einer genetischen Ursache hier eine Art natürlicher Ausleseprozess abläuft. Es ist eben ein normaler Vorgang, daß mache Frauen erst ein oder zwei Fehlgeburten haben, bevor eine sich intakte Schwangerschaft entwickelt. Die Uni Düsseldorf ist für die weiterführende Diagnostik sicher eine kompetente Einrichtung. 2.sofern es zu einer sehr frühen Fehlgeburt kommt, kann es hier gut vertretbar sein, auf eine Ausschabung zu verzichten. Dieses muss nicht mit Nachteilen für eine Folgeschwangerschaft verbunden sein. Jedoch kann das am besten der FA entscheiden und hier sollte dann mit ihm gesprochen. Bei einer weiter fortgeschrittenen, wo noch alle Schwangerschaftsanteile in der Gebärmutter sind, sie also nicht abgeblutet sind, würde man allerdings schon eine Ausschabung empfehlen. Nach einer solchen frühen Fehlgeburt braucht die Frau in den allermeisten Fällen für eine Folgeschwangerschaft keine Wartzeit einhalten VB
Mitglied inaktiv
Hallo, ich hab nicht all Deine Fragen gelesen, aber: ich hatte im Februar in der 12. SSW und gestern in der 7. SSW eine FG. Ich hab mich beide Male gegen eine Kürettage (Ausschabung) entschieden, da der Körper es in der REgel alleine schafft! Die FG in der 12. SSW war natürlich viel heftiger. Erstmal hatte ich eine handtellergrosse Plazenta auf die Welt gebracht und einen hohen Blutverlust erlitten. Ich hab mich aber vorher informiert und das Vorgehen mit meiner Gyn besprochen! Ich wusste also, was in etwas auf mich zu kommen kann! Ich hatte eine Blasenmole (kein Embryo) und hatte die Diagnose, dass es zu einer FG kommt, in der 8. SSW erhalten - es hat also 4 Wochen gedauert, bis ich Blutungen bekam und alles abging! Auch heute, nach der FG von gestern, die viel harmloser war, war ich bei der Gyn, es ist noch nicht alles draussen, aber ich gehe in zwei Wochen wieder zur Kontrolle. Bekomme ich Schmerzen oder Fieber....dann geh ich selbstverständlicherweise früher hin! DAs Traurige ist, dass die meisten Ärzte nur nach SChulbuch handeln und einfach jede Körperreaktion wegschieben! Der Körper einer Frau schafft es meist alleine, eine FG zu bewerkstelligen. WEnn Du das nicht möchtest, dann lass eine Kürettage vornehmen. ABer auch da kann es zu Verletzungen der GEbärmutter kommen (was eine spätere SS erschwert!). DU siehst, es gibt nichts Hundertprozentiges, aber ich würde mich eher auf den eigenen Körper verlassen, als auf die Kuns eines Arztes in dieser Beziehung! Falls Du Fragen hast, dann kannst Du mich hier gerne nochmal anposten! Gruss Martine, die mitten in der 2.FG steckt!
Mitglied inaktiv
Hi, hast du denn schon Kinder???Das sind doch schlimme schmerzen,bei der FG oder nicht???Habe schon etwas angst....Kann ich dabei verbluten und kann durch die natürliche FG auch eine verletzung der Gebärmutter entstehen???Die fruchthülle entspricht der 4. SSW und wächst ja auch nicht mehr,wird es dann wohl sehr schlimm???
Mitglied inaktiv
Hallo, ich vermute die Empfehlung des Arztes zu oder gegen den "natürlichen" Weg ist sehr von der Woche abhängig. Mir hat meiner Ende der 9. eine Kü. empfohlen, u.a. da zu dem Stadium unwahrscheinlicher ist, dass alles raus kommt, es mehr blutet usw. Ich muss sagen, dass es für mich der richtige Weg war (Kontrolle ist heute, also mal abwarten, aber zumindest gefühlsmäßig kann ich es schon sagen). Ich hätte nicht wochenlang rumlaufen mögen mit dem Gefühl es könne jederzeit losgehen, dann den immerhin schon 2 cm großen Embryo in der Binde usw. die Angst, dass ich dann doch ins Krankenhaus muss usw. Aber ich denke mal, dass es in der 4. Woche ja eher eine Art verspätete Regelblutung wäre, oder? Mein Tip: berate dich mit deinem Arzt und höre ein paar tage in dich rein, wie du dich am wohlsten fühlst! LG und alles Gute von G.
Mitglied inaktiv
Ja, ich muss dazu sagen, dass ich schon 2 gesunde Kinder habe. Aber dennoch: gut, es war kein Embryo in der Gebärmutter, aber die Plazenta war trotzdem weitergewachsen - ich hatte die FG ja in der 12. SSW!! Schmerzen? Ich hab die WEhen genauso veratmet, wie man das unter der GEburt machen würde: einfach in den Bauch reinatmen. Die Schmerzen waren eher wie Regelschmerzen - noch nicht mal so schlimm. Vorgestern Abend die Schmerzen waren wirklich auch erträglich und gestern hatte ich überhaupt keine Schmerzen, aber da kam ja dann die Plazenta (7. SSW entsprechend). Ich denke, Angst musst Du nicht haben, aber ich kenne Dich nicht und weiss nicht, was Du für ein Typ bist! Wenn Du bereit bist, auf Deinen Körper zu hören und ihm zu vertrauen, ist das sicher der richtige Weg. Und: es kam bei der FG in der 12. SSW alles heraus, ist halt wie nach der Geburt mit der Nachgeburt - da kommt meist auch alles heraus! Eine Ausschabung danach ist daher selten. ABer bedenke: auch bei einer Kürettage können Verletzungen der Gebärmutter entstehen! Also...es gibt nicht DEN richtigen WEg, aber für welchen DU DICH entscheidest, liegt eben in DEINER Natur! Der Embryo (mit 2cm Grösse) wäre das kleinere Problem - die Plazenta in der 12. SSW war wie gesagt gut handtellergross! Ich hab auch nicht gleich voll geblutet. Es fing ein paar Tage vorher an, dass der Ausfluss bräunlich wurde, dann kam ein wenig mehr Blut und dann abends noch mehr Blut, Wehen und dann ging es los! Ich hatte 2 TAge vor der FG sogar noch eine Klausur geschrieben. Gut, der Druck war riesig, aber Du bist nicht (ausser durch die psychische Belastung) komplett ausser GEfecht gesetzt in der Wartezeit! Ich hatte immer dicke Binden dabei ;-) Gruss Martine
Mitglied inaktiv
Liebe Julimami, ich war gerade im Forum "kleine Engel" und habe -leider vergeblich- nach einem positiven Bericht von dir gesucht. Es tut mir sehr leid. Mach dir bitte nicht soviele Gedanken um das "wie" bei diesem Abort. Wir ich dir bereits geschrieben habe, war es bei mir genauso und das "Kind" (es war auch nie zu sehen) ist von selbst weggegangen. Am Tag nachdem die Blutungen begannen ließ ich mich untersuchen und der Arzt stellte fest, dass es ein kompletter Abort war und dass eine Ausschabung nicht nötig sei. Du musst das also nicht vorher entscheiden. Ich wünsche dir viel Kraft. Christina
Mitglied inaktiv
es gibt verdammt viele Ärzte, die schon von Kürettage reden, sobald sie auch dem US in der entsprechenden SSW nichts sehen! Ich finde es daher toll, dass sich "Julimami" dazu vorher GEdanken macht, ob sie das will und welche Risiken es gibt, wenn nicht, wenn doch! So kann sie weniger überrumpelt werden! Gruss Martine
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