Guten Morgen, ich habe ein ganz besonderes Problem mit meinem Arbeitgeber, wo ich mir absolut keinen Rat weiß. Mein Sohn ist jetzt 10 Monate alt und ich habe 3 Jahre Erziehungsurlaub beantragt. Von Anfang an hatte ich aber nicht die Absicht, so lange zu Hause zu bleiben, sondern nach 11/2 bis 2 Jahren wieder arbeiten zu gehen. Allerdings wurde mein Arbeitgeber (Tochter eines großen Konzerns) während meines Schwangerschaftsurlaubs von einem Konkurrenzunternehmen aufgekauft. Es war klar, dass an uns Berliner Mitarbeitern kein Interesse bestand. Meine Kollegen haben Aufhebungsverträge gemacht. Ich bin nun eigentlich beim Konkurrenzunternehmen mit Sitz in Westdeutschland "angestellt" und es ist klar, dass ich dort nie arbeiten werde/kann. Der Schriftverkehr, der für die Beantragung von Erziehungsgeld etc. nötig ist, wird allerdings von der Konzernmutter, der meine Firma angehörte, getätigt und nicht vom neuen Unternehmen. Mit diesem hatte ich noch gar keinen Kontakt. Ich weiß überhaupt nicht, wie ich mich verhalten soll, wenn ich meinen Erziehungsurlaub beende. Normalerweise würde man an seinen Arbeitsplatz zurückkehren, der aber in meinem Fall nur noch auf dem Papier vorhanden ist. Das neue Unternehmen ist wie gesagt in Westdeutschland ansässig, ich wohne in Berlin; es wäre mir schon deswegen gar nicht möglich, dort wieder anzufangen, was vom Unternehmen aber eh nicht gewollt ist. Welche Rechte bzw. Ansprüche kann ich aber geltend machen? Immerhin besteht mein Arbeitsvertrag noch. Es wäre schön, wenn Sie mir hier helfen könnten, ich weiss wirklich nicht, was ich machen soll. Vielen Dank schon mal! Tschüß Kerstin