Osm.gnr
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. med. Hackelöer, bei der U2-Untersuchung unseres Neugeborenen wurden wir leider sehr unerwartet mit einer Auffälligkeit konfrontiert. Der untersuchende Arzt teilte uns mit, dass auf der linken Seite keine funktionsfähige Niere darstellbar ist bzw. der Verdacht auf eine zystische Niere besteht. Während der Schwangerschaft gab es keinerlei Auffälligkeiten. Sowohl die Fruchtwassermenge als auch die detaillierten Organuntersuchungen waren unauffällig. Im Anschluss an die U2 wurden wir an einen Radiologen überwiesen, der die Diagnose einer zystischen Niere auf der linken Seite bestätigt hat. Laut Kinderarzt hat diese Niere keine Funktion. Die rechte Niere ist dafür etwas vergrößert. Unser Baby zeigt ansonsten keine Auffälligkeiten: Es uriniert regelmäßig, trinkt gut und hat kein Fieber. Wir wurden zur weiteren Abklärung und Verlaufskontrolle an die Nephrologie der Uniklinik Bonn überwiesen. Trotz der bisherigen Einschätzungen machen wir uns große Sorgen, insbesondere ob die rechte Niere ebenfalls betroffen sein könnte oder sich zukünftig Probleme entwickeln könnten. Weder vom Kinderarzt noch vom Radiologen wurde bislang ein solcher Verdacht geäußert, dennoch verunsichert uns die Situation sehr. Könnten Sie uns bitte Ihre Einschätzung dazu geben und uns etwas Klarheit verschaffen? Vielen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung.
Hallo Osm.gnr, dies ist eine Frage für die Kinderärzte im Forum. Aus pränataldiagnostischer Sicht hätte man die Zystenniere auch vorgeburtlich feststellen können allerdings ohne,daß dies Einfluß auf die weitere Schwangerschaftsbetreung und Geburt gehabt hätte.Die vorgeburtliche Nichtdiagnostik hat Ihnen dafür viele Diskussionen und Ängste während der Schwangrschaft erspart.Insofern ein Vorteil.Es gibt verschiedene Formen der Zystennieren auch solche,die nur einseitig vorkommen können und ohne weitere kindliche Auffälligkeiten sind.Bisher sieht es ja so aus.Weitere Untersuchungen Ihres Kindes wird dies hoffentlich ergeben.Allerdings kann es manchmal sein,daß die kranke und funktionslose Niere entfernt werden muß,da sich sonst Entzündungen ergeben könnten.Das muß mit den Kinderurologen genau besprochen werden.Auch junge kleine Kinder können solche Operationen sehr gut aushalten und mit einer Niere kann man sehr gut leben.Lassen Sie sich von den Nephrologen und Kinderurologen an entsprechenden Zentren gut beraten. Denken Sie positiv. Alles Gute Prof. Hackelöer
Osm.gnr
Hallo Prof. Hackelöer, heute habe ich den Befund aus der Radiologie erhalten. Die Diagnose lautet: multizystisch dysplastische Niere links. Die rechte Niere sowie die Harnblase zeigen keine Auffälligkeiten. Anbei die beurteilung: Beurteilung: Sonomorphologisch Bild einer multizystisch dysplastischen Niere links, kein funktionelles Nierenparenchym abgrenzbar, sehr kleines Volumen. V.a. beginnende Hypertrophie der rechten Niere mit Zeichen der Harntraktdilatation 1. Grades – diesbezüglich Verlaufskontrolle in 3 Monaten angeraten. Kindernephrologische Mitbeurteilung erwägen. Wie ist Ihre Einschräntzung dazu?
Hallo Osm.gnr, die Vergrößerung der rechten nNere ist eine Kompensationsreaktion auf die nicht funktionierende linke Niere und nicht bedenklich. Aber ich kann Ihnen als Pränataldiagnostiker keine Befunde Ihres geborenen Kindes erklären.Das kann auich der Radiologe überhaupt nicht.Sie müssen Kontakt zu einem Kindernephrologen und Kinderurologen für die Bedeutung und die Konsequenzen für das weitere Vorgehen aufnehmen,z.B. ob die nicht funktionierende Niere entfernt werden sollte oder nicht.Das kann ich keinesfalls! Wenn es in Ihrer Nähe eine Universitätskinderklinik oder entsprechende Großklinik gibt,wären dort auch entsprechende Spezialisten zu finden. Alles Gute Prof. Hackelöer
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