Frage im Expertenforum BEBAFamily - Milch & FlÀschchen an Doris Plath:

Was soll ich machen???weis nicht mehr weiter!

Frage: Was soll ich machen???weis nicht mehr weiter!

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Hallo, mein Baby wurde am 30.05.11 in der 36+3 ssw per Ks gebohren mit einem Gewicht von 2140g.Sie lag dann 3 Wochen im Krankenhaus, wo sie sehr lange brauchte um zu zunehmen. Nach diesem 3 Wochen wurde sie mit einem Gewicht von 2410g entlassen. Seit dem sie zuhause ist hat die kleine starke probleme mit BlÀhungen. Mir wurde empfohlen Lefax zuholen und in die Nahrung mit reinzumischen. Seit 3 Tagen ist damit alles super, aber seit gestern spukt sie und erbricht die Nahrung aus. Ich habe die gleiche Nahrung ihr gegeben wie im krankenhaus HUMANA pre. Soll ich jetzt auf eibne andere umstellen? mir wurde jetzt empfohlen MILUPA APTAMIL AR. Noch dazu muss ich sagen das die kleine alle3 stunden sich meldet.


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Hallo, erst mal noch herzlichen GlĂŒckwunsch zur Geburt Ihrer Tochter! So wie Sie es beschreiben, war der Start nicht ganz einfach. Aber Ihre Kleine wurde gesund nach Hause entlassen. Geben Sie ihr jetzt die Zeit sich an alles zu gewöhnen und „nachzureifen“. Babys sind es einfach noch nicht gewohnt ĂŒber lĂ€ngere Zeit keine Nahrung zu bekommen. Im Mutterleib konnte Ihre Kleine zu jeder Tages- und Nachtzeit ihren Hunger stillen. Bedenken Sie bitte auch, dass der Magen Ihres Kindes noch sehr klein ist und deshalb nur eine gewisse Menge an Nahrung fassen kann. Haben sie also noch ein wenig Geduld mit Ihrem Töchterchen. Die Verdauung ist generell bei jungen Babys sehr empfindlich und bei Ihrem MĂ€dchen erst recht. Da sind sowohl BlĂ€hungen und auch das jetzt hinzugekommene Spucken völlig „normal“. Ihre Tochter wird von Woche zu Woche stabiler werden und sie wird immer besser mit der Nahrung und der „ganzen Welt“ zurechtkommen. Ich wĂŒrde an Ihrer Stelle die Nahrung nicht umstellen. Außer Ihr Kinderarzt oder Ihre Hebamme empfehlen dies ausdrĂŒcklich. Versuchen Sie Ruhe und eine angenehme AtmosphĂ€re in den Alltag zu bringen. Eher abgedunkelte RĂ€ume, keine GerĂ€uschkulissen, die stören. Einfach ein ruhiges, immer gleich bleibendes Einwirken. Ihre Mutterliebe und Ihre eigene Gelassenheit werden sich auch positiv auf Ihr MĂ€dchen auswirken. Das Spucken wird gerne beobachtet wenn die Trinkmenge pro Mahlzeit zu hoch war oder das Baby zu hastig trinkt. Da der Magen noch so klein ist und nur eine gewisse Menge fassen kann, kommt beim BĂ€uerchen oder noch einige Zeit danach, die Milch wieder nach oben. Da hilft es die Trinkmenge auf kleinere Portionen aufzuteilen und wĂ€hrend des FĂŒtterns eine Pause zu machen. Versuchen Sie Ihre Kleine möglichst langsam zu fĂŒttern. Wenn Sie das FlĂ€schchen reichen, ĂŒberprĂŒfen Sie, ob nicht vielleicht das Saugerloch zu groß ist. Die Flasche sollte besser mit einem kleinen Saugerloch versehen sein und bei umgekehrter Flasche nicht mehr als ein Tropfen pro Sekunde fliessen. Geben Sie Ihrer Tochter zwischen dem FĂŒttern immer wieder die Gelegenheit zum BĂ€uerchen. So kann Luft aus dem Magen entweichen und wird spĂ€ter nicht mit der Milch nach außen befördert. Legen Sie Ihr MĂ€dchen nach der Mahlzeit noch nicht direkt flach hin sondern halten oder legen Sie sie in leicht schrĂ€ger Position. Wickeln Sie Ihren Schatz möglichst vor der Mahlzeit, denn dies fĂŒhrt gerne dazu, dass von der Milchmahlzeit wieder was hochkommt. Auch beim Knuddeln wird durch Druck aufs BĂ€uchlein die Milch wieder nach oben befördert. Haben Sie den Eindruck, dass es nicht „nur“ Spucken ist, sondern echtes Erbrechen, sollten Sie selbstverstĂ€ndlich die Ursache beim Kinderarzt abklĂ€ren lassen und mit ihm zusammen das weitere Vorgehen besprechen. Ich wĂŒnsche Ihnen und Ihrer Kleinen alles Liebe & Gute! Doris Plath


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