Mitglied inaktiv
Hallo, ich habe keine Frage heute zu stellen, sondern möchte gerne unsere neuste Erfahrung zum Thema "Zähneputzen bei unwilligem Kind" der Allgemeinheit zugänglich machen, denn viele Mamas haben ja eben das Zahnputzproblem. Ich hoffe, das ist in Ordnung. Vielleicht hilft es ja weiter: Mein Sohn hat zum 3. Geburtstag das Wieso-Weshalb-Warum-Buch "Mein Körper" bekommen, darin ist eine Kapitel zum Thema Karies. Gestern habe ich es ihm vorgelesen, als er wieder mal keine Zähne putzen wollte, jeden Morgen und Abend der selbe K(r)ampf!. Danach habe ich die Taschenlampe genommen und ihm mal in den Mund geleuchtet, um festzustellen, ob er Zahnwehmännlein hat - und natürlich waren welche drin. Ich habe ihm damit - ungewollt - ziemliche Angst eingejagt. Er weinte und hat sofortiges Zähneputzen mit mehrfacher Nachkontrolle verlangt. Das gleiche heute morgen. Es war richtig süß! Ich hoffe, dass das nun jeden Tag so funktioniert. Ich wollte das mal loswerden, weil ich so froh bin, endlich einen Weg gefunden zu haben, auch wenn ich meinem Kind ein wenig Angst gemacht habe. Zweizahn
Mitglied inaktiv
und zwar: mein Sohn hat "Black Stain". Der Zahnarzt hat empfohlen auf Fluor ganz zu verzichten - keine Tablette (geben wir eh nicht), vorerst keine fluorhaltige Zahnpasta - zumindest bis mein Sohn den Mund ausspülen kann. Ist das eine gängige Vorgehensweise? Übrigens: die o.g. Zahnwehmännlein-Methode ist genial. Klappt derzeit 100%. Viele Grüße Zweizahn
Mitglied inaktiv
Hallo! Es freut mich, zu lesen, dass Du mit Deiner Methode Erfolg hast!! :-))) Weiter so! Was den black stain und das Fluorid angeht, kann ich da aber keinen Zusammenhang sehen. Black stain wird nicht durch Fluorid ausgelöst oder verstärkt. Ich persönlich halte die lokale Fluoridierung per Zahnpasta für unumgänglich und sehr sehr wichtig. Ich kann jetzt nicht nachvollziehen, wieso der Kinderarzt das Weglassen der Zahnpasta anordnet, anstatt Dich zu einem Kinderzahnarzt zu schicken, der die Beläge entfernt... Die sind ja nur ein ästhetisches Problem, welches aber durch Weglassen von Fluorid nicht behoben sein wird. Im Gegenteil, nachher kommen dann womöglich noch BRAUNE Flecken dazu: KARIES. LG Nadine
Mitglied inaktiv
Hab grad gelesen, dass es der ZA war, der das empfohlen hat, nicht der Kinderarzt! DAS kann ich noch WENIGER nachvollziehen! *grins* Ich hab noch nie einen ZA erlebt, der einer Mutter den gänzlichen Verzicht der Fluoridgabe beim Kind empfiehlt!! *kopfschüttel* LG
Mitglied inaktiv
Da hab ich Dir einen tollen Beitrag reinkopiert!! Melanodontie engl.: melanodontia; girlandenförmige grün- bis braunschwarze Beläge zwischen Zahnfleischrand und Zahn, engl.: black stain; Vorkommen besonders im jugendlichen Alter (meist zwischen 6 und 15 Jahren, mitunter aber auch schon im Milchzahngebiss); schulzahnärztliche Reihenuntersuchungen zeigen bei den 6 bis 11 Jährigen bei 4 % eine M. . Verursacht wird die M. durch chromogene (farbgebende) Bakterien. Nach der Farbe wird unterschieden (gekürzt nach Hubert E. Schroeder: "Pathobiologie oraler Strukturen"): * Schwarz: (s.Abb.) Aus zunächst punktförmig braun-pigmentierten Stellen zusammenfließende dunkelbraunschwarze, 0,5-1,0 mm breite Linien, die girlandenförmig parallel zum Zahnfleischrand verlaufen, an allen Zähnen auftreten, schwer entfernbar sind, in etwa 10-20% der 6- bis 15jährigen Kinder auftreten und aus dicht gepackten Bakterien (meist grampositiven Stäbchen und einer Matrix bestehen, also eine spezielle Form bakterieller Plaque darstellen. Die schwarze Farbe ist unlösliches Eisensulfid, das wahrscheinlich aus bakteriellern Schwefelwasserstoff und Speichel-Eisen gebildet wird. * Grün: Vorwiegend auf den Außenflächen der oberen Frontzähne beschränkte, flächenhaft-diffuse, die zervikale Hälfte der Zahnflächen überdeckende, hell bis schmutzig oliv-dunkelgrüne Ablagerungen, die schwer entfernbar sind, in etwa 3-6 % der Kinder auftreten und deren Zusammensetzung unbekannt ist. Neben chromogenen Bakterien und Pilzen werden auch Blutpigmente und Chlorophyll für die Verfärbung verantwortlich gemacht. * Orange: Vorwiegend im gingivalen Drittel der Außen- und Innenflächen auftretende, hellrote bis orangefarbene, weiche Ablagerungen, die aus verschiedenen Bakterien bestehen, selten und nicht genau bekannt sind. Die Verfärbungen sind im Prinzip harmlos, aber ästhetisch störend. Eine ursächliche Therapie der M. ist nicht bekannt. Eine zahnärztliche Behandlung der gegen häusliche Mundhygienemaßnahmen äußerst widerstandsfähigen Beläge geschieht mittels Polierpasten oder Pulverstrahlgeräten (z.B.: Air-Flow-System). Für den Heimgebrauch wird über Erfolge bei der Anwendung von Schallzahnbürsten berichtet.
Mitglied inaktiv
Hallo, danke erstmal für die Beantwortung meiner Frage. Ich muss was korrigieren: es ist so, dass wir einmal pro Woche mit fluoridhaltiger Zahnpasta putzen sollen, das hatte ich vergessen (und ich gestehe - auch in der Praxis!). Was ist von dieser Variante zu halten. Wir waren bei einem normalen Zahnarzt, der auch sehr viele Kinder behandelt und der uns empfohlen wurde. Er hat es leider nicht geschafft, meinen Sohn (3) dazu zu überreden, den Mund aufzumachen. Er hat sich viel Zeit genommen und Mühe gegeben, aber Yannick hat sich den Mund mit den Händen zugehalten, hat ganz kurz mal was gesagt, so dass er ZA wenigstens einen kurzen Blick in den Mund werfen konnte. Vor Ostern war in der Kita der Zahnarzt da, aber mein Sohn daheim mit Scharlach. Also auch diese Chance wieder vertan. Wir wollen im späten Frühjahr auf jeden Fall nochmals einen Zahnarztversuch (den 3. in diesem Jahr) wagen. Ich habe ja auch Angst, dass mögliche beginnende Karies nicht erkannt wird - ich als Laie sehe es schon gar nicht. Bei uns gibt es leider keine speziellen Kinderzahnärzte, also ist man auf Mundpropaganda angewiesen - hat jemand einen Tipp für Südwestsachsen???? Das mit der Schallzahnbürste klingt gut - ist die schon für Kleinkinder geeignet? Wir haben eine herkömmliche elektrische (Oral B), die Yannick aber nicht mag. Viele Grüße, vielen Dank! Zweizahn
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