Mitglied inaktiv
Hallo Da ich selber leider keine guten Zähne habe (mangelnde Pflege in der Kindheit) bin ich sehr um die Zähne unseres Sohnes besorgt und will das diese später keine Schäden wg mangelnder Pflege bekommen... Er ist jetzt 22 Monate alt und findet zähne putzen extrem bescheiden. Mit spiel und spass kommen wir da nicht mehr weiter. Zwar gelingt es meinem Mann ihm die Zähne zu putzen ohne das er brüllt, aber die Pflege fällt eher kurz aus. Oben wie unten ein paar Sekunden und das wars. Ob jeder Zahn da erwischt wird kann ich nicht mal sagen. Er bekommt Abends noch eine Flasche 1,5% Milch mit Wasser (1:1) zum Einschlafen und leider nach dem Zähneputzen. Ist das sehr schlimm? Nachts trinkt er nichts mehr. Ab wann sollte ich mit ihm zum Zahnarzt gehen? Danke
Mitglied inaktiv
Hallo Novi, ja, die Milch ist "schlimm" für die Zähne nach dem Zähneputzen, denn auch fettreduzierte Milch enthält auf 100ml immerhin 4,9 g Zucker! Das ist (um sich die Menge vorstellen zu können) etwas mehr, als in den Zuckertütchen, die es im Kaffee zum Cappuccino gibt! Also etwa ein TL! Und das ist halt für die Zähne schädlich. Wenn sich der Kleine Mann die Zähne wenigstens ohne Gebrüll putzen lässt, dann solltet Ihr die Zahnpflege UNBEDINGT nach und nach verlängern, denn wenige Sekunden oben und unten reichen beim Besten Willen nicht aus - schon gar nicht mit fast 2 Jahren! Vielleicht spricht die Zahnbürste mit den Zähnen wie z.B. "oh, was seh ich denn da - ein leckeres Stückchen Brot - mh das schnapp ich mir" udn wenn die Zahnbürste rubbelt, dann sagt die Zahnbürste "hey, wer schnappt mir denn hier den Brotkrümel weg, den wollte ich doch futtern - och menno, dann muß ich mir was anderes suchen" -... wenn du dann nach oben gehst, redet die Zahnbürste wieder und meint "oh, da oben ist noch ein Stück Apfel von vorhin - schnell die Leiter her, damit ich hochklettern kann" - wenn zahnbürste rubbelt wieder sprechen "hey, da hat mir jemand die Zähne so glatt gemacht, daß die Leiter umfällt. Frechheit - ich will doch Apfel haben".... SO haben wir unsere damals auch zum Lächeln bekommen und das Zähneputzen wurde von Mal zu Mal länger und inzwischen (sie ist 5) gehören diese Geschichten noch immer dazu und sie lacht sich kringelig und das Zähneputzen kann (fast) nicht lang genug sein, weil sie es liebt! Gerade, wenn Du selbst schlechte Erfahrungen gemacht hast, solltest Du da noch mehr daruf achten und Dich wirklich durchsetzen. Auch wenn es manchmal schwer fällt und man denkt "besser kurz, als gar nicht". Und auch die Milch solltet ihr unbedingt VOR dem Zähneputzen geben!!!!! Alles Gute! Puw
Mitglied inaktiv
Hallo PuW danke dir für deine ausführliche Antwort. Seit er krank war will er partou nicht mehr ohne Milch einschlafen, klar versuchen wir es immer wieder aber (egal wieviel er vorher gegessen oder getrunken hat) auf die will er nicht verzichten. Aber dann müssten wirs vielleicht doch ohne machen auch wenn das heißt das es tagelang gebrüll gibt... (seine Ausdauer ist bemerkenswert) Geschichten beim Putzen erzähen (also ähnliche wie euere) haben wir auch schon versucht, dafür interessiert er sich nicht die Bohne. Leider. Da er auch grade wieder zahnt ist er noch empfindlicher... Leider fehlen auch noch 4 Backen und 3 Eckzähne...
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Weißt Du, die Milch an sich ist ja gar nicht verkehrt- aber halt VOR dem Zähneputzen. Es ist leider immer ein Problem, wenn man zum Einschlafen (als Einschlafhilfe?) Milch gegeben hat und die dann abgewöhnen will. Würde ihm (und mit fast 2 Jahren kann er ja auch schon bißchen was verstehen;-) klar sagen: Milch, dann Zähneputzen und wenn er dann noch was trinken will: AUSSCHLIESSLICH WASSER. Es wird Gebrüll geben- vermutlich. Und die Ausdauer der Kleinen ist manchmal gigantisch. ABER letztendlich haben sie je mehr Ausdauer, je öfter wir Eltern in unserer Meinung einbrechen. Z.B. er meckert 5 Minuten - Mama ist traurig - holt Pulle: SIEG beim Nächsten Mal nimmst Du dir vor : jetzt halte ich durch. Er meckert 10 Minuten - Du magst nicht mehr durchhalten - holst Milch,.. wieder SIEG und so wird ER immer geduldiger, weil er weiß: ich muß nur lange genug weinen, bis Mama/Papa nachgeben! Es sind leider kleine Machtkämpfe,... aber eines ist sicher: der Kleine braucht rein theoretisch keine Milch vor dem Einschlafen, wenn er tagsüber und abends seine Portionen bekommen hat (inkl. Essen)... dann ist es viel mehr die Gewohnheit. Und es liegt an Euch: Gewohnheit beibehalten - des lieben Frieden wegens oder aber Karies fördern und dann dem Kind den Schmerz zufügen lassen müssen,.... Ich würde dann lieber paar Tage Gemecker haben, als die schlechten Zahnarzterfahrungen! Denn ich bin auch "vorbelastet" und achte deshalb doll bei meiner Tochter drauf:-) Viel Geduld und alles Gute! Puw
Mitglied inaktiv
Hallo PuW, also ich habe mich königlich amüsiert als ich deinen Beitrag las. Die Geschichte einfach klasse. Bei uns klappt das Zähneputzen zwar ganz gut, aber am liebsten würde ich das ab heute abend bei uns auch so machen. Leider ist unsere Maus erst 15 Monate und sie würde es noch nicht verstehen, aber eines Tages wird es soweit sein und ich sage dir bereits jetzt, ich sehe unsere Maus sich krum lachen und da freu ich mich heut schon drauf :o) Danke dir
Mitglied inaktiv
Hallo, versucht es doch mal mit einer elekt. Zahnbürste. Habe hier im Forum schon viel Lob darüber gehört und das es den Mäusen dadurch auch mehr Spaß gemacht haben soll. Ein Versuch ist es wert, denn Zähneputzen ist enorm wichtig.
Mitglied inaktiv
mein kleiner hat sich auch mit händen und füßen und wildem gebrüll gegen das zähne putzen gewehrt (ab etwa 10 monaten, jetzt ist er 2). bei medikamentengabe und zähneputzen bin ich eisern - was der gesundheit dient, geht nicht nach dem lustprinzip, es muss sein, wird gemacht und basta. als der widerstand anfing, hab ich es mit ablenken, spass, etc versucht, als es damit nur schlimmer wurde, hab ich es kurz und schmerzlos durchgezogen, mit festhalten zwischen den beinen, bürste kurz in den schreienden mund etc. das war anfangs nicht unbedingt effektiv, aber es hat geholfen - innerhalb von 2 wochen (!! mit absoluter konsequenz, immer ohne wehtun) liess er sich widerstandslos und sogar gern die zähne putzen (großes lob natuerlcih), und so ist es bis heute geblieben. ich habe allerdings nie großes brimborium gemacht, es musste sein und basta. jetzt kommt er 10x am tag an, und will sich die zähne putzen, weil er es so liebt ;o) darf er - 2x am tag putze ich dann nach.
Mitglied inaktiv
ach ja - ich könnte ihm stundenlang die zähne putzen, er findet es toll, aber nach etwa 20 sekunden (maximal) bin ich fertig, mehr gibts einfach bei den paar zähnen nicht zu tun, dann sind alle blank...
Mitglied inaktiv
... ja, unsere lacht auch immer fleißig - und kann gar nicht genug Zahnputzgeschichten bekommen. Am schönsten ist es, wenn sie dann mit Schaum und Zahnbürste im Mund die beiden im Mund ruft "hey Baktus, hast Du die Smarties noch gar nicht entdeckt - beeil Dich, bevor sie weg sind,..." oder gestern sagte sie "Karius, du siehst ja ganz verhungert aus - hast Du Diät gemacht?" (sie war 2 Tage mit Magen-Darm krank und es kam entsprechend wenig "Futter") ... Wenn Deine Maus größer ist, wird sie das Lustig finden und ich denke, alles was man auf die fröhliche Art und Weise machen kann, prägt sich sehr ein und sie behalten die Zahnhygiene als etwas Schönes in Erinnerung. Für die anderen Leserinnen: Stimme der Vorschreiberin zu: wenn es um Gesundheit etc. geht - sollte man auch wirklich konsequent bleiben. Man macht es beim Autositz nicht anders - wenn die Kinder ungern drin sitzen - Anschnallen muß halt sein- ob das Kind es will oder nicht,... und so sah ich es mit dem Zähneputzen auch... auch wenn ich damals auch verzweifelt im Forum fragte "WAs kann ich gegen das Weinen beim Zähneputzen tun".... Auch elektr. Zahnbürste war bei uns zwischenzeitlich eine super Ablenkung. Inzwischen putzen wir 1x elektrisch pro Tag, einmal per Hand und den Rest - wie sie mag....... viel Erfolg!
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