Mitglied inaktiv
Grüß Gott Frau Dr. Müller, ich bin 34 Jahre alt und habe einen 2 Jahre alten Sohn. Ich muß zu meiner "Kinderwunsch- laufbahn" etwas weiter ausholen: Ich wurde mit meinem Sohn nach 26 Monaten auf normalem Wege (auch nicht mit medikamentöser Unterstützung) schwanger. Die SS verlief völlig unkomplizert, musste aber leider per sectio entbunden werden wg. Geburtsstillstand. Nachdem ich damals nach einem Jahr ungesch. Verkehrs nicht schwanger wurde, wurden mein Mann u. ich den üblichen Untersuchungen unterzogen; einschl. einer Laparoskopie 03/2000.Es war mir schon vorher bekannt daß ich an unzähligen Verwachsungen im Bauchraum leide, da ich mehrere Bauchoperationen in meiner Jugend hinter mir habe. In der Lapskop. waren beide Eileiter spontan durchgängig, lediglich der linke war mit dem Darm verwachsen, konnte aber rekonstruiert werden. Hormonelle Probleme hatte ich kaum, nur vorübergehend einen erhöhten Prolaktinspiegel, der mit Kirim behandelt wurde. Zyklus war immer stabil, 26 - 28 Tage. Das Spermiogramm meines Mannes war lt. Urologe hervorragend. Nachdem ich weiterhin nicht schwanger wurde, fiel die Entscheidung zur IVF. Mein Mann und ich hatten einen Termin zum Vorgespräch in einem IVF-Zentrum in Ulm. Als wir im Nov. 2000 bei diesem Gespr. waren, war ich bereits schwanger, wusste es aber natürlich noch nicht. Jetzt möchten wir ein 2. Kind und es klappt schon wieder nicht. Vor 3 Monaten stellte mein Gyn. fest, daß nur mehrere kleine Follikel da waren, sich einer aber dann doch durchsetzte und bis auf 16 mm wuchs, dann aber wieder in sich zusammenfiel. Er hat mir dann zur Clomifeneinnahme geraten, welche ich jetzt in 2 Zyklen genommen habe (50 mg/Tag) und trotzdem keinen ES hatte. Er möchte nun die Dosis verdoppeln. Ich bin sehr unsicher, wie wir jetzt weiterverfahren sollen. Ich gehe davon aus, daß der linke EL wieder verwachsen ist, die Hormonwerte scheinen im Normbereich, aber zur Zeit eben anovulatorische Zyklen. Ich hätte gerne Ihre Meinung gehört: Wie schätzen Sie die Chance auf ein 2. Kind ein? Denken Sie es ist sinnvoll nochmals eine Lapskop. machen zu lassen? Ist es sinnvoll weiterhin mit Clomifen zu versuchen, oder sollen wir uns lieber gleich an eine Kinderwunschsprechstunde wenden und an eine IVF denken? Ich mache mir natürlich auch Gedanken wegen meines Alters, und möchte nicht viel Zeit verschenken, außerdem macht das ewige Warten und weiter versuchen die Situation auch nicht gerade leichter. Vor meiner ersten SS war ich psychisch sehr stark belastet, dieser Druck ist jetzt, da wir bereits ein Kind haben nicht mehr so gegeben, aber natürlich frage ich mich oft warum es nicht wenigstens beim 2. Kind reibungslos klappen kann. Ich wäre Ihnen sehr dankbar für eine Einschätzung unserer Situation und Vorschlägen für das weitere Vorgehen. Entschuldigen Sie den langen Text! Mit freundlichen Grüßen
Dr. Birgit Müller
Hallo Klaudia, mit der Laparoskopie würde ich noch warten, da ja offenbar der fehlende ES das Hauptproblem ist. Ich würde empfehlen, anstatt einer Erhöhung der Clomifendosis mit FSH- oder hMG- Spritzen zu stimulieren. Dies muß allerdings von einem Kinderwunschspezialisten überwacht werden. Wenn´s trotz ES dann nicht klappt, könnte man das Spermiogramm überprüfen und evtl. die LSK wiederholen. Sollte nach 6 Monaten keine SS eingetreten sein, kann man über die IVF nachdenken. Liebe Grüße Dr. B. Müller
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