Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Prof. Michelmann, Im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung wurden bei meinem Mann beidseitig "behandlungsbedürftige" Varikozelen diagnostiziert, ein hoch pathologisches Spermiogramm (OAT-Syndrom)(mehrfach unter 3 Mio/mL) und eine Gonadenhypoplasie bei normalem Hormonstatus. Aufgrund einer spontanen Schwangerschaft haben wir die Behandlung abgebrochen. Auch unser zweites Kind kam problemlos. Ein drittes Kind soll in einigen Jahren folgen. Ich wüßte gern, ob dieser Befund Auswirkungen auf die Hormonproduktion meines Mannes hat oder haben wird. Sollten die Varikozelen operiert werden? Wie ist das mit dem Kinderwunsch - sollte in einem, ganz offensichtlich funktionierenden System herumoperiert werden? Vielen Dank für Ihre Antwort im vorraus. Loana (Medizinstudentin im PJ)
Hallo Loana, so hochpathologisch kann das Spermiogramm ja wohl nicht sein, da sonst keine zwei Schwangerschaften entstanden wären. Wenn die Varikozelen ihrem Mann keine Schmerzen bereiten, würde ich sie zwar von einem Urologen/Andrologen beobachten lassen, aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht operieren.
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