Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Nassar, wegen einer deutlich zu kurzen 2. Zyklushälfte soll ich nach Eisprung Utrogestan einnehmen. Eisprung findet regelmäßig statt. Dosierung: 1x2 pro Tag vaginal. Ich wurde schon zweimal sofort mit Beginn der Utrogestan-Therapie schwanger (jeweils im ersten Zyklus mit dem Medikament), das liegt aber einige Jahre zurück. Inzwischen bin ich 37. Diesmal klappt es nicht so schnell :-( Und ich musste erfahren, dass die Regelblutung bei mir leider unter der Einnahme von Utrogestan nicht einsetzt. Ich teste bei Eisprung plus 15 und setze bei negativem Testergebnis dann das Utrogestan ab. Erst 3 bis 4 Tage nach Absetzen beginnt dann endlich die Regelblutung. (Ohne Utrogestan blute ich schon spätestens 9 Tage nach Eisprung...) Also kann man wohl sagen, ich spreche extrem gut darauf an. So lange Zyklen wären natürlich nicht toll, wenn man ohnehin schon ungeduldig ist. Das eigentliche Problem ist aber, dass der Zyklus nach einem solchen Zyklus mit Utrogestan total durcheinander zu sein scheint! Normalerweise - ohne U.-Einnahme im vorhergehenden Zyklus - findet mein Eisprung immer zwischen Zyklustag 14 und 17 statt. So aber bereits an Zyklustag 6 oder 7! Das ist doch viel zu früh, oder? Die Blutungen sind z.T. auch sehr schwach und kurz, wenn sie denn endlich einsetzen. Ist ein Eisprung zu einem so frühen Zeitpunkt im Zyklus überhaupt "erfolgsversprechend" ? Lohnt es sich in solch einem Zyklus wieder Utrogestan einzunehmen oder erst im nächsten, hoffentlich wieder "normalen" Zyklus?? Nicht dass es noch mehr durcheinander bringt :-( Wenn ich nun aber immer nur in jedem zweiten Zyklus Chancen auf eine Schwangerschaft habe verringert das die Gesamtchance ja sehr deutlich, damit wäre ich auch nicht glücklich... Welche Alternativen gibt es, haben Sie eine Idee was man versuchen könnte? Ist es bekannt, dass Utrogestan diese Auswirkungen haben kann?? (Meiner Ärztin schien dies fremd) Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus, herzliche Grüße, C
Mitglied inaktiv
Hallo, ab 35 sollte man lieber nicht so viel Zeit verschwenden und baldmöglichst die Unterstützung durch ein kinderwunschzentrum in der Nähe suchen. Am ehesten halte ich zunächst eine Clomifen-Stimulation für zielführend. MfG N. Nassar
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