Mitglied inaktiv
Liebe Frau Dr. Müller, bin unendlich traurig. Hier in Kurzform unsere Geschichte: 2000-2001: diverse Inseminationen - jeweils ohne Erfolg Jan 2002: 1 IVF - schwanger ! In der 7. Woche mit sehr viel Blut einhergehende Krämpfe, 1 Woche Krankenhaus - dort wurde jedoch noch ein Herzchen gesichtet, alles wuchs normal. In der 11. Woche dann keine Herztöne mehr -> Ausschabung. Wir wissen nicht genau, ob es sich um Zwillinge handelte, von denen sich dann gleich wieder eins verabschiedet hatte oder wodurch sonst die starken Blutungen verursacht wurden. Danach erst mal keine weiteren Hormonbehandlungen, welche lt. IVF-Zentrum jedoch notwendig wären da schlechtes Spermiogramm meines Mannes (ich bin übrigens 35, mein Mann ist 39). Letzte Regel am 03.11., sonst immer sehr pünktlich, nach vier Wochen noch nichts. Am 04.11. morgens Test gemacht: schwach positiv! Gleich zur Blutabnahme zum Arzt gefahren: HCG 72,9, Progesteron 8,11. Am 06.11. nachts leichte Blutungen - gleich zum Arzt: erneute Blutabnahme, fast identische Werte. Gravibinon gespritzt bekommen, Bettruhe. An dem Tag nur noch braunes Blut, keine weitere frische Blutung. Gestern dann noch eine Blutentnahme: HCG unter 20, Progesteron unter 1. Also vorbei der Traum ... aber das Wunder war wirklich geschehen, ich bin spontan schwanger geworden. Nun weiß ich gar nicht mehr, wie es weitergehen soll. Massive Hormonbehandlungen (IVF) lehne ich nun eigentlich ab, da es auch spontan geklappt hat. Mein Arzt möchte ab dem nächsten Zyklus (noch ist immer noch keine Blutung eingetreten, ich hoffe, um eine Ausschabung herumzukommen) die zweite Zyklushälfte mit Gelbkörperhormonen unterstützen - damit könnte ich auch leben - wie sollte man so etwas dann am besten angehen ? ABER was könnten sonst noch die Gründe sein außer einer Gelbkörperschwäche ? Und war dies nun meine zweite oder bereits meine dritte Fehlgeburt und ab der dritten sollte doch eigentlich weiter nachgeforscht werden, oder ? Oder sollte ich statt eines "normalen" Gyn lieber wieder in das Kinderwunschzentrum wandern, weil da das Wissen vielleicht spezieller ist? Soviel Chaos in meinem Kopf. Möchte für meinen Arztermin im Januar gut gerüstet sein und nicht mehr so viel an mir rumprobieren lassen. Sorry, so langer Text - wie ist Ihr Ratschlag für mich ??
Dr. Birgit Müller
Hallo Tina, schade, daß Glück und Pech so nahe beieinander liegen. Ich halte es für sinnvoll, daß Sie sich wieder an das KiWu-Zentrum wenden mit der Bitte um weitere Abklärung. Sagen Sie ruhig, daß Sie zunächst keine IVF wünschen und bitten um Zyklusmonitoring und Unterstützung der Gelbkörperphase (mit hCG-Spritzen und/oder Progesteronkapseln, z.B). Man kann verschiedene Untersuchungen zur Abklärung der Aborte durchführen. Meistens liegt allerdings eine (spontan aufgetretene) Chromosomenstörung beim Kind vor. Blutuntersuchungen zum Ausschluß eines Antiphospholipidsyndroms oder eines MTHFR-Polymorphismus können sinnvoll sein, ggf. auch eine Chromosomenuntersuchung bei Ihnen und Ihrem Mann. Liebe Grüße und viel Erfolg! Dr. B. Müller
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