Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Ute Czeromin:

Problem mit Eisprung

Frage: Problem mit Eisprung

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Liebe Dr. Czeromin, ich habe wegen extrem langem, starkem und unregelmäßigem Zyklus seit 2einhalb Jahren die Pille genommen (Neo-Eunomin, Valette und seit kurzem Desmin 30). Anfang diesen Jahres habe ich versucht, die Pille abzusetzen. Mein erster Zyklus danach dauerte zwischen 28 und 30 Tagen, und die Blutung war als ob ich die Pille genommen hätte. Der 2. Zyklus war aber wieder wie früher - ca. 5 oder 6 Wochen ohne Blutung, dann 33 Tage lang eine Blutung (die mein Gyno dann per Gelbkörperhormon stoppen musste, weil es mir zuviel wurde). Mein Gynäkologe sagte (wenn ich ihn richtig verstanden habe), dass ich zwar einen ES hatte, dass sich aber die Eier irgendwo stauen (weil ?am Eileiter oder Eierstock? eine recht dicke Schleimwand ist, die die Eier nicht durchlässt) und nicht richtig springen können. Nun habe ich die Pille wieder abgesetzt, da ich hoffe schwanger zu werden. Mein Gyno meinte es wäre nicht wirklich dramatisch und ich könnte wahrscheinlich auf natürlichem Weg schwanger werden, wenn nicht "kann man da ja nachhelfen". Bestehen denn Chancen dass im ersten Zyklus nach Absetzen der Pille das Ei besser springen kann? Kann ich durch Ernährung, Tees oder irgendwelche Faktoren auf die Situation einwirken, sodass der ES bessere Chancen hat? Vielen Dank im Voraus, Daisy


Dr. Ute Czeromin

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Liebe Daisy, auch im ersten Zyklus nach Pille kann ein Eisprung stattfinden. Die Frage nach Eisprung und nicht Eisprung wegen einer dicken Wand oder wie auch immer lassen Sie sich besser von ihrem Frauenarzt erklären, ich kann ja jetzt nur phantasieren, was er gemeint haben könnte. Verlängerte Zyklen haben häufig ein Übergewicht als Ursache - wenn Sie das haben sollten, könnten Sie durch Gewichtsabnahme das Zyklusgeschehen positiv beeinflussen. Als Nahrungsergänzungsmittel wird Kinderwunschpatienten häufig das Vitamin "Folsäure" empfohlen. Ich denke, Sie fahren gut damit, daß Sie Ihrem Frauenarzt einen "klaren Auftrag" geben, manchmal habe ich den Eindruck, daß Ärzte und Patienten sich nicht gut verstehen. Z.B. wenn Pat. meint, der Arzt müsse doch wissen und sich erinnern, daß sie schwanger werden wolle - und Ärzte, wenn sie nicht wieder direkt angesprochen denken, die Beruhigung "man könne ja etwas nachhelfen" reiche zunächst aus. Sie könnten drei bis sechs Monate nach Absetzen der Pille einen erneuten Termin vereinbaren, vielleicht hat sich Ihr Zyklus dann ja wieder eingeregelt... und vielleicht sind Sie dann auch schon schwanger. Und wenn nicht, kann eine klare Formulierung Ihres Anliegens eine sinnvolle Diagnostik in gnag setzen. Ihnen alles Gute Ute Czeromin


Mitglied inaktiv

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Herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort. Mein Arzt wusste bisher nichts von meinem Kinderwunsch (kam erst in den letzten 2 bis 3 Monaten so konkret auf). Übergewicht habe ich zumindest nicht extrem (62kg auf 166cm). Ich erinnere mich aber, dass meine Mutter meinte, bei ihr wären die Zyklen auch immer sehr unregelmäßig gewesen, ihre Rekordblutung war bei 4 Jahren (da bin ich mit 4 Monaten noch relativ gut weggekommen...). Ich glaube sie meinte es wurde bei ihr erst mit der ersten Schwangerschaft besser (ich habe diese Unregelmäßigkeiten auch seit ich 12 war - bin jetzt 22). Ich werde es auf jeden Fall mal mit Folsäure probieren, und trotzdem abnehmen schadet ja auch nciht, ob es was mit meinem Zyklus zu tun hat oder nicht... Vielen Dank! :)


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