Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Prof. Dr. med. Katrin van der Ven:

Kinderwunsch warum Bescheinigung

Frage: Kinderwunsch warum Bescheinigung

Himbeernmama

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 Wir versuchen es nun erfolglos seit 3 Jahren und waren diesen Sommer in der kinderwunschklinik.dort wurde uns nach umgehenden Untersuchungen gesagt dass die Spermienqualität meines Partners nicht ausreicht um natürlich schwanger zu werden. 4%sind nur beweglich und intakt von der form.hinzu kommt dass ich bald 38 Jahre alt werde im Sommer  Wir wollen es noch bis zu unserer Hochzeit im Sommer mit Vitaminen und gesundem Leben probieren und dann sind im Sommer dann nochmal zurück zum Kinderwunschzentrum da die uns eine künstliche Befruchtung vorgeschlagen haben. Da ich Psychopharmaka einnehme (Ziprasidon)wegen einer Depression mit psychotischen symptomen die ich hatte vor Jahren(2014) wurde uns aber gesagt man möchte von mir eine Bescheinigung des psychiaters dass nichts gegen die künstliche Befruchtung bei mir psychisch spricht.nicht dass ich durch den Eingriff krank werde .finden Sie das ist Diskriminierung oder ist das so üblich? Wie soll ein psychaterin sowas vorhersagen können er hat ja keine Glaskugel oder so?Das hat nämlich meine Ärztin dazu gesagt dass man das doch gar nicht wissen kann und sie sowas nicht bescheinigen kann leider. Würden Sie eine andere kinderwunschklinik aufsuchen oder wird das da das selbe sein dass man sowas vorlegen MUSS?es macht mich unglaublich traurig da ich schon 2 Kinder erziehe und mir so sehr seit 7 Jahren ein drittes Kind wünsche.Was kostet  die künstliche Befruchtung?Sind 1000 Euro pro Eingriff an Zuzahlung normal?


Prof. Katrin van der Ven

Prof. Katrin van der Ven

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Bei einer Kinderwunschbehandlung handelt es sich um eine Wahlbehandlung. Grundprinzip ist daß die Patienten durch diese Therapie nicht in Gefahr gebracht werden sollen weshalb  egal ob es sich um eine psychische oder eine andere Erkrankung handelt die Stellungnahme des betreuenden Facharztes eingeholt wird ob eine erhöhte Gefährdung des Patienten durch die Sterilitätsbehandlung zu erwarten ist. Dies ist als Sicherheitsmaßnahme gedacht und gewiß nicht als Diskriminierung. In Ihrem Fall  besteht das zusätzliche Problem daß Ihr Medikament Ziprasidon in der Schwangerschaft nach Möglichkeit nicht gegeben werden sollte  so daß eine Vorstellung bei Ihrer Psychiaterin mit der Frage nach einer Therapieumstellung dringend geboten wäre.  Sie sehen also : es steckt sicher keine böse Absicht dahinter sondern mehr der Sicherheitsgedanke.


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