Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Oswald Schmidt:

Finasterid und Risiken bei Kinderwunsch

Frage: Finasterid und Risiken bei Kinderwunsch

sky-1980

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Guten Tag Herr Dr. Schmidt, ich bin in der 7. SSW (6+5 SSW) und mein Partner nimmt seit Längerem Finasterid (Proscar) gegen Haarausfall. Im Internet findet man unterschiedliche Meinungen zum Thema Risiko von Fehlbildungen durch Finasterid bei Nichtabsetzen und bestehendem Kinderwunsch. In einer Studie von 1999 wurde die Fortsetzung der Einnahme als unbedenklich eingestuft. In aktuelleren Beiträgen im Internet findet man Anhaltspunkte, dass es durch den Wirkstoff zu einer Veränderung der Motilität und Morphologie der Spermien kommen kann. Wir sind nun sehr verunsichert, ob wir die Schwangerschaft aufrecht erhalten sollen, aus Angst unser Ungeborenes könnte einen Schaden davon tragen und Missbildungen oder andere Behinderungen durch die Einnahme davontragen. Wie ist Ihre Einschätzung dazu? Vielen Dank! Viele Grüße Sky-1980


Dr. Oswald Schmidt

Dr. Oswald Schmidt

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Guten Abend, Finasterid kann möglicherweise Spermiogrammveränderungen verursachen. Ein Grund für einen Schwangerschaftsabbruch ist das selbstverständlich nicht! Ihr Frauenarzt wird Sie durch Ultraschalluntersuchungen im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge und Pränataldiagnostik zu beruhigen wissen. Alles Gute, O. Schmidt


Vanillepudding

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Kann man sich über so etwas nicht vorher Gedanken machen und sich informieren, nicht erst, wenn "das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist"? Und jetzt über einen Abbruch nachdenken....nee nee. Aber der Dr. wird sich sicher fachlich dazu noch äußern.... Muss doch immer wieder den Kopf schütteln hier... LG


sky-1980

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Liebe Vanillepudding, danke für Deine Meinung, auch wenn Du die Hintergründe nicht kennst... ich habe auch erst kürzlich erfahren, dass mein Partner dieses Medikament nimmt und wer liest sich als Frau schon die Packungsbeilagen der Medikamente des Partners durch, wenn man nicht vorhat, das Medikament selbst zu nehmen. Normalerweise muss man ja nicht davon ausgehen, dass ein Medikament, welches der Partner einnimmt, schwerwiegende Auswirkungen auf den eigenen Körper haben könnte und mein Partner wurde seinerzeit von seinem behandelnden Hautarzt nicht über diese Art der Nebenwirkungen informiert, zumal nach wie vor strittig ist, ob man das Medikament bei Kinderwunsch überhaupt absetzen muss. Die verbreitete Meinung ist vielmehr, dass man das nur tun sollte, sofern es unter Finasterid zu einer verminderten Zeugungsfähigkeit kommen sollte, was in unserem Fall ja offensichtlich nicht der Fall war. Liebe Grüße und alles Gute! Sky-1980


sky-1980

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und das schreibt jemand, der sein drittes Kind selbst nicht behalten hat... und das aus "Überforderung"... ohne Worte! Da kann ICH nur den Kopf schütteln!


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