Mitglied inaktiv
Ich habe im August 2003 (in der 7. Woche) und im Februar 2004 (in der 12. Woche) Fehlgeburt gehabt. Die Schwangerschaft war mit Hilfe von IVF möglich, da meine Eileiter verschlossen sind. Ist es theoretisch möglich, dass meine Endometriose der Grund für die wiederholten Fehlgeburten sein kann? Ich bin 37 Jahre alt. Falls man keine genetische Defekte finden wird, ziehe ich gerade in Erwägung, dass ich mich noch mal chirurgischer Endometriose-Behandlung unterziehen sollte. Ich habe die Bauchspiegelung schon zweimal im Jahr 2000 und 2002 gehabt. Bei der letzten Fehlgeburt habe ich in der 9. SSW starke Blutung vom Ende der Plazenta gehabt mit Entzündung und schließlich habe ich Fruchtwasser verloren. Übrigens waren die beiden Schwangerschaften Zwillinge. Kann das auch ein Risikofaktor sein, damit ich bei der nächsten IVF im Bezug auf die Zahl der transferierten Embryonen beachten sollte?
Liebe Yamako, es ist bekannt, daß beiEndometriosemit einerhöheren Fehlgeburtenrate zu rechnen ist. Ich bezweifle aber, wenn ich sehe, wie schnell Sie doch immer schwanger wurden, daß es (nur) daran liegt. Diese Endometriose-Aktivität kann uch durch eine mehrmonatige medizinische behandlung und durch (sehr) niedrig dosiertesCortison während der Stimulation eingedämmt werden. Wie war denn die genetische Untersuchung bei der FG ausgefallen? Wurde überhaupt untersucht? Also, Endometriose kann evtl. dazu beigetragen haben, muß aber nicht. Gruß und alles Gute KB
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