wurzelzwerg22
Hallo, ich bin 33, mein Mann 38. 2012 habe ich eine gesunde Tochter geboren. Damals dauerte es 6 Monate bis ich schwanger wurde. Nun wurde ich zweimal sofort schwanger, hatte aber jeweils eine FG. Ende Juli 6.ssw (im Ultraschall war Anfang der 6.Woche nichts oder allenfalls ein kleiner schwanrzer Fleck erkennbar). 2. FG war vor 3 Wochen mit MA in der 10. ssw (wie 7. oder .8.ssw) und dann FG in der 13.ssw (eineiige Zwillinge). Habe nun eine Studie über "super fertile women" gelesen. Könnte das zutreffen oder wären die Aborte dann noch früher.? Wenn ja, was könnte man machen? Vor der SS mit meiner Tochter war mein Zyklus immer sehr lang nun ist er ganz normal und regelmäßig gewesen... Sollte ich bis zum nächsten Versuch eine genetische Untersuchung abwarten? (hätte ja wahrschinlich erst im Mäz ein Ergebnis wegen der langen Wartezeiten) Ist das Risiko auf Fehlgeburt oder Behinderung zu hoch wenn wir es jetzt einfach so wieder versuchen? Danke
Aufgrund der Vorgeschichte haben Sie trotz der zwei Fehlgeburten sehr gute Aussichten auch wieder auf eine unkompliziert und weiterverlaufende Schwangerschaft. Ob man bereits eine genetische Untersuchung anstrengt ist umstritten, insbesondere auch da Sie bereits eine gesunde Tochter haben. Jedoch könnten Sie Ihren Frauenarzt ansprechen, ob sich häufige und gut behandelbare Auffälligkeiten wie z.B. eine Schilddrüsenfunktionsstörung ausschliessen lassen. Zudem könnte man versuchsweise Gelbkörperhormone in der frühen Schwangerschaft einsetzen - auch das besprechen. Alles Gute! B. Sonntag
wurzelzwerg22
Hallo, besten Dank für Ihre rasche Antwort So ganz unkompliziert war meine erste SS leider auch nicht, da ich aufgrund vorzeitiger Wehen ab der 30. ssw für 2,5 Wochen mit Wehenhemmer im Krankenhaus lag. Mit anschließender Schonung zuhause haben wir aber bis zum errechneten Termin durchgehalten. Hat das Einfluß auf das eben von Ihnen gesagte? Mein Frauenarzt meinte, da die HCG Werte trotz der abgestorbenen Embryonen in der 10 ssw innerhalb von 3 Tagen noch von 24.000 auf 32.000 stiegen und die Fruchthöhle gut aussah und gut eingenistet war, ich auch vorher keine Blutungen hatte es wäre sicher eine Fehlanlage der Embryonen (er meinte Pech). Würde mich aber zur sicherheit wenn ich es möchte zur Genetik schicken (ansosnten wurde nichts untersucht) Seine Angabe kann man doch aber allenfalls vermuten oder? das alles gut aussieht und die Embryonen nicht weiter wachsen kann doch diverse Gründe haben? Oder schließen die relativ hohen Hormonwerte trotz Embryotot irgend etwas aus? Besten Dank!
Üblicherweise bei einer solchen Abklärung schaut man dann nach allen Faktoren - also wenn er sie überweist darauf achten, ob auch Blutgerinnung, Schilddrüse etc. mit untersucht werden. Die Blutgerinnung auch aufgrund der ersten Schwangerschaft. Grüße B. Sonntag
wurzelzwerg22
Vielen vielen Dank für Ihre tollen Antworten! Sie haben mir sehr geholfen. Würde denn in meinem Fall die Kasse die Kosten für solche Untersuchungen übernehmen?
Fragen Sie hinsichtlich der Kosten dann bitte den Arzt, welcher die Diagnostik durchführt. Wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind und die Diagnose einer gehäuften Fehlgeburtlichtkeit oder komplizierter Schwangerschaftsverläufe besteht, würde ich allerdings davon ausgehen. Grüße B. Sonntag
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