Mitglied inaktiv
vor einiger zeit hatte ich (25 jahre) schonmal einen beitrag geschrieben. zu dem zeitpunkt hatte ich zwei sst gemacht, beide positiv, aber die ärzte sagten, ich sei nicht schwanger. letzten freitag hab ich dann nochmal einen test gemacht, wieder positiv. ich war dann gleich bei meiner ärztin und man konnte auf dem ultraschall eine fruchthülle erkennen. ich war ja sooo glücklich! obwohl meine ärztin sagte, dass die fruchthülle erst so groß wäre, als ob ich erst 3-4 tage überfällig wäre (war da aber schon 14 tage überfällig), machte ich mir keine sorgen. nach einer woche (also morgen) sollte ich wiederkommen, um nochmal einen ultraschall machen zu lassen und meinen mutterpass zu bekommen. als ich dann am dienstag früh (vorgestern) aufstand, bekam ich einen riesenschock. lauter blut lief mir an den beinen runter. ich rief sofort meine ärztin an und sagte ihr, dass ich große angst hab, dass ich mein baby verloren hab. als antwort bekam ich: "machen sie sich keine gedanken. sie haben ihr baby sowieso verloren." ich war wie vor den kopf geschlagen. eigentlich sollte ich nach 1-2 tagen in die praxis fahren, damit sie nachschauen kann, ob noch eine ausschabung gemacht werden muss. bis jetzt war ich noch nicht dort. ich hab solche angst vor der endgültigen bestätigung, dass ich mein baby verloren hab, obwohl mir dass schon klar ist. die blutungen haben bis heute noch nicht aufgehört. ich bin soooooo unglücklich und traurig. ich hab das gefühl, als ob etwas von mir fehlt, als ob mir ein stück aus meinem herzen herausgerissen wurde. ich wäre doch schon in der 7. oder 8. woche gewesen. ich könnte nur noch heulen und erst recht, wenn mich mein großer (3 jahre) fragt, ob und warum ich traurig bin. tagsüber geht es mir relativ gut, aber abends, wenn mein sohn im bett ist und ich zeit hab, über alles nachzudenken, gehts mir schlecht. ich hab angst, dass ich nicht darüber hinweg komme. alle sagen, ich bin ja noch jung und könnte noch viele kinder bekommen. aber was bringt mir das jetzt??? auf der einen seite möchte ich das alles vergessen, auf der anderen seite aber nicht.... bei der ersten ss waren zuerst zwillinge zu sehen, nach ein paar wochen war es nur noch ein kind, was sich weiterentwickelt hat. dieses kind, mein sohn (3 jahre), wurde mit einer not-sectio wegen einer plazentaablösung geholt. zum glück war ich da schon in der 37.ssw. und nun die fehlgeburt. gibt es da zusammenhänge???
Hallo Nici, ich kann verstehen, dass sie sehr traurig sind. Das ist wohl jeder, dem so etwas passiert. Aber so etwas passiert tatsächlich sehr oft. Auf jede Geburt in Deutschland kommt ein Abort. Es ist dies ein Schutzmechanismus der Natur, um gentisch oder chromosomal aberrantes Leben nicht zur Geburt kommen zu lassen. Trostreich für sie ist doch Tatsache, dass sie bereits einen gesunden Jungen haben und dass sie wohl sehr leicht schwanger werden können. Das können die meisten Kinderwunschpatienten nicht von sich behaupten. Ich wünsche ihnen deshalb von ganzen Herzen, dass sie möglichst schnell über diesen Verlust hinwegkommen und dass sich sehr schnell eine erneute Schwangerschaft einstellt. Einen Zusammenhang zwischen der Placentalösung und der Fehlgeburt gibt es nicht.
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