Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Christoph Grewe:

Ergebnis Gebärmutterspiegelung

Frage: Ergebnis Gebärmutterspiegelung

Kiwu88

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Lieber Herr Dr. Grewe, Im Februar diesen Jahres ist bei mir eine diagnostische Gebärmutterspiegelung (an ZT 18) durchgeführt worden. Grund dafür waren unklare Blutungen vorher im Rahmen einer ICSI-Behandlung rund um den Transfer. Im Bericht des Arztes steht "Cavum uteri ausgekleidet mit polypösem hyperplastischem Endometrium". Der histologische Laborbefund sagt Folgendes: "unterwertig prolieferiertes und kaum sekretorisch transformiertes Endometrium, keine Hinweis auf einen Endometriumpolypen oder adenomatöse Hyperplasie." Im Rahmen der Gebärmutterspiegelung fand dann eine Kurretage statt. Mein Arzt sagt, dass dies als Therapie des Befundes ausreichend ist. Würden Sie das genauso sehen oder anders vorgehen? Muss man kontrollieren, ob sich die Schleimhaut wieder so stark aufbaut? Meine Hormonwerte sind lt. Arzt übrigens immer unauffällig, auch die vaginalen Ultraschalle. Zwischenblutungen sind seither auch nicht mehr aufgetreten, meine Regelblutung ist auch weniger stark als vor der Ausschabung. Laut Kiwu-Arzt baut sich meine Schleimhaut bisher - zumindest so wie man es im US sieht - problemlos auf und ab... Nach einer Pause von 3 Zyklen nach der Spiegelung kam es bisher bei weiteren 3 Transferen nicht zu einer Einnistung. Ich bin 33 Jahre alt, die ICSI ist notwendig wg. schlechtem Spermiogramm meines Mannes. Die dann auch untersuchten NK und Plasmazellen waren normwertig, nur wurden die CD3positiven T-Lymphos als "minimal erhöht" (Wert 35 Lympho/HPF) bewertet - hat dies eine Relevanz aus ihrer Sicht? Ich danke Ihnen schonmal für Ihre Mühe! Schöne Grüße, Kiwu88


Dr. Christoph Grewe

Dr. Christoph Grewe

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Hallo, der Befund würde mir so reichen, da der klinische Befund nun im Verlauf ja unauffällig ist. Neben Killer- und Plasmazellen wären in Ihrer Situation folgende Untersuchungen interessant: Chromosomenanalyse, Gerinnungsanalyse und ggf. ein ERA-Test. Viele Grüße Christoph Grewe


Kiwu88

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vielen Dank schonmal für Ihre Einschätzung! Die Gerinnung ist abgeklärt, mit dem Ergebnis einer leichten Gerinnungsaktivierung (- Empfehlung Clexane ab kurz vor dem Transfer) Die Genetik werden wir noch in Angriff nehmen. Über den ERA Test habe ich bereits gelesen..Mein Kiwu-Arzt hält nichts davon - meine Klinik bietet es folglich auch nicht an - aber das könnte man ja evtl in einer anderen Klinik machen.. Sie schreiben "gegebenenfalls"- liefert der Befund der HSK irgendwie Hinweise darauf, dass im Einnistungsfenster eine Problematik vorliegt bzw liegen könnte? Oder anders gefragt: ist ein verschobenes Einnistungsfenster Ihrer Erfahrung nach häufig oder eher seltener der Grund für Einnistungsversagen? Nochmal vielen Dank vorab :)


Dr. Christoph Grewe

Dr. Christoph Grewe

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Hinweise gab es bislang keine, einzig die wiederholten Transfere ohne Eintritt einer SS sind das Argument, um über einen ERA-Test nachzudenken. Viele Grüße Christoph Grewe


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