Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Prof. Dr. med. H. W. Michelmann:

E2-Wert vor Punktion

Frage: E2-Wert vor Punktion

Honey58

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Guten Tag Herr Dr. Michelmann, können Sie mir bitte erklären was der E2-Wert aussagt? Ich sollte gestern Abend für unsere Punktion am Mittwoch auslösen. Der E2-Wert lag gestern Mittag bei 2.400. Die EZ-Anzahl weiß ich nicht genau. Schätze zwischen 10 und 14. Allerdings sagte der Arzt, dass es einige recht große Bläschen gibt und einige kleine. Können sich diese "Kleinen" bis morgen noch etwas vergrößern oder sind diese dann eher noch nicht reif. Beim letzten Versuch war meine Befruchtungrate leicht unterdurchschnittlich und die Qualität der EZ nicht so gut. Vielen Dank und freundliche Grüße! Honey58


Prof. Dr. H. W. Michelmann

Prof. Dr. H. W. Michelmann

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Hallo, der E2-Wert dokumentiert sehr schön, wie sie auf die hormonelle Stimulation reagiert haben. Und das haben sie sehr gut, was auch die Zahl der Follikel zeigt (10 - 14). Die Follikelgröße (>18 mm) sagt nicht unbedingt etwas über die Qualität der Eizellen aus. Ausgehend von dem sehr guten E2-Wert bin ich optimistisch, was Befruchtungsrate und Qualität der Eizellen angeht. Viel Glück! Mit freundlichen Grüßen HWM


Honey58

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Vielen lieben Dank. Das klingt doch schon mal gut.


Honey58

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Hallo Herr Michelmann, die Punktion lief sehr gut und es wurden sage und schreibe 21 EZ gewonnen. Gestern dann die erschütternde Nachricht, dass sich nur 5 davon befruchten ließen, obwohl das SG für eine IVF ausreichend ist. Laut der Biologin ist die Befruchtungsrate schlecht, was ja unschwer zuerkennen ist. Beim ersten Versuch wurden 7 von 12 befruchtet und es blieben zwei Blastos im Anfangsstadium übrig. Sollte es zu einem dritten Versuch kommen, wird auf ICSI umgestellt. Gibt es Untersuchungen, die mein Mann und ich bis dahin vornehmend könnten, um der Ursache für diese schlechte Befruchtung auf den Grund zu gehen? Liebe Grüße Honey58


Prof. Dr. H. W. Michelmann

Prof. Dr. H. W. Michelmann

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Hallo, fünf ist ja auch nicht schlecht. Bei der IVF ist man nie sicher, wie hoch die Befruchtungsrate ausfallen wird. Die Gründe für eine niedrige Rate kann man nicht herausfinden. Sie können also nichts "vornehmen". Bei der ICSI ist man da schon eher auf der richtigen Seite. Nun hoffen wir erst einmal, dass der jetzige Versuch zum Erfolg führt. Mit freundlichen Grüßen HWM


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