Nina4586
Liebe Frau Finger, ich wende mich an Sie, weil mich die Frage einfach nicht loslässt und es mich doch (obwohl mir durchaus bewusst ist, dass man sich nicht an derartigen Geschehnissen "aufhängen" sollte) sehr beschäftigt. Im letzten (und zugegebenermaßen auch ersten Übungszyklus) ist Folgendes passiert: Ich habe an ES +3 (circa) angefangen für 3 Tage aufgrund einer Zahngeschichte Antibiotikum zu nehmen (Amoxicillin). Nachdem dann zur gewohnten Zeit meine Periode nicht einsetzte und diese auch noch 3 weitere Tage auf sich warten ließ, habe ich mich (trotz der anfänglichen 0 Erwartungshaltung) etwas zu freuen. Meine 2. Zyklushälfte ist normalerweise nie länger als 12 Tage (und das auch erst seitdem ich Clavella einnehme), in diesem war sie also 15 Tage (ES an Zyklustag 16 geschätzt/ Ovulationstest an ZT 15 positiv). Leider kam dann meine Periode mit anfangs leichten Schmierblutungen, starken Rückenschmerzen einher. Statt der normalerweise 3 tägigen Blutung (sie ist bei mir sehr kurz) hatte ich 4 volle Tage und 3-4 weitere Tage danach immer mal wieder eine ganz kleine Schmierblutung. Mein Zykluslänge war also in diesem Zyklus bei 31 Tagen (statt wie seit 4 Monaten bei 28 Tagen). Im aktuellen Zyklus (das ist der direkt darauf folgende) war mein Eisprung plötzlich superspät (Ovu am 20 ZT positiv). Nun komme ich endlich zu meiner Frage: Mir kommt das alles sehr komisch und untypisch für mich vor. Ich hatte noch nie später als an ZT 16 einen Eisprung. Kann die Einnahme eines Antibiotikums die 2. Zyklushälfte derart plötzlich verlängern? Oder könnte es sein, dass ich kurze Zeit schwanger war? Leider habe ich erste am 2. Menstruationstag einen SS-Test gemacht, dieser war negativ. Ich wäre Ihnen so (!) dankbar, wenn Sie sich die Zeit nehmen könnten und mir Ihre Ansicht dazu kurz schildern würden. Es würde mich sehr beruhigen und sicherlich helfen, das Ganze zu verstehen und abzuhaken. Herzliche Grüße und schon mal schöne Weihnachten! :) Ihre Nina
Guten Abend, Amoxicillin können Sie sogar in einer Schwangerschaft nehmen, wenn es erforderlich ist. Zyklusstörungen sind dadurch nicht bekannt. Allerdings darf der Zyklus auch mal schwanken, ohne dass das gleich etwas zu bedeuten hat. Manchmal ist z.B. eine Zyste dafür verantwortlich. Ob es zu einer Befruchtung oder sogar Einnistung gekommen ist, kann man leider nicht messen. Bleiben Sie positiv! Drücke die Daumen und wünsche ebenfalls Frohe Weihnachten!
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