Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Prof. Dr. med. H. W. Michelmann:

Aussagefähigkeit von PID

Frage: Aussagefähigkeit von PID

Mitglied inaktiv

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Hallo Dr. Michelmann, nach vielen Versuchen bin ich im Oktober schwanger geworden. Leider stellte man dann nach NT-Messung und Chorionzottenbiopsie einen schweren Chromosomenfehler fest. Es kam dann in der 14.SSW zu einem Spontanabort. Es war/ist der Horror. Wir überlegen nun, weitere Versuche im Ausland machen zu lassen, um die Möglichkeit der PID zu nutzen. Die Frage ist nur, ob sich das überhaupt lohnt. Sprich wie sicher kann ich sein, dass nach unauffälliger PID keine Chromosomenstörungen mehr auftreten? Vielen Dank für Ihre Hilfe Brigit


Prof. Dr. H. W. Michelmann

Prof. Dr. H. W. Michelmann

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Hallo Birgit, es tut mir Leid, dass ihre Schwangerschaft auf Grund einer Chromosomenaberration so enden musste. Es wird sie auch nicht trösten wenn ich ihnen sage, dass mehr als als die Hälfte aller Schwangerschaften so enden. Auf jede Geburt kommt mindestens ein Abort. Die PID ist als Diagnosetechnik nur dann zu empfehlen, wenn eine genetische Aberration in der Familie bekannt ist und vererbt wird. Sie ist keine Methode, um nach neu entstandenen Veränderungen zu suchen. Die PID ist also KEINE Versicherung, dass der übertragene Embryo frei von chromosomalen Aberrationen ist. Noch einmal: Die PID ist nur in ganz bestimmten Fällen angezeigt, nicht aber als allgemeines Überwachungsinstrument.


Mitglied inaktiv

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Schade eigentlich... Aber vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Brigit


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