AnnaCh
Sehr geehrte Frau Dr. Popovici, vor 3 Monaten (genauer gesagt 13,5 Wochen) habe ich unser drittes Kind spontan entbunden. Leider wurden 2 Wochen später Plazentareste in der Gebärmutter gefunden, die 6 und 7 Wochen nach der Geburt einmal per HSK und einmal per Nachkurettage entfernt wurden. Danach hatte ich noch ca 4 Wochen lang ein persistierendes postoperatives Koagel in der Gebärmutter, das sich jedoch spontan resorbiert hat. Nun hatte ich einen ziemlich wilden ersten Zyklus mit abortiven LH Surge und darauffolgend ein paar Tage lang leichter Blutung während der Follikelphase und schließlich aber einem Eisprung, der per TVUS bestätigt wurde. Leider hat sich jedoch die Schleimhaut kaum aufgebaut und war während des Eisprungs nur bei ca 5 mm. Nun ist dieser bereits 14 Tage her und ich warte auf meine Periode. Ich habe furchtbare Angst, dass die wegen der beiden Eingriffe ausbleibt und ich an Asherman Leiden könnte. koennte die Periode auch wegen des chaotischen Zykluses und der dünnen Schleimhaut ausbleiben? Meine FA meinte, dass die Blutung nach dem abortiven LH Anstieg eher gegen Asherman sprechen würde. vielen Dank und liebe Grüße!
Hallo ein Asherman kann leider trotz der leichten Blutung nicht ausgeschlossen werden. Es ist aber noch zu früh um da eine sichere Diagnose zu stellen, da sich die Schleimhaut auch erst in den nächsten 1-3 Zyklen erholen kann. Alles Gute, RP
AnnaCh
Nachtrag: an ES + 7 und 8 hatte ich jeweils auch kleine Schmierblutungen. War das bei postpartaler Lutealphasendefizienz vielleicht schon die Periode?
AnnaCh
Weiterer Nachtrag: seit drei Tagen habe ich nun eine heftige Blutung (habe ohne Tranexamsäure einen Tampon der Stärke "super" in höchstens 2 h voll gehabt). Aber ist das nun ein gutes Zeichen gegen Asherman? Auch wenn ich so ein dünnes Endometrium hatte?