Mitglied inaktiv
Ich bin in einer Kinderwunschklinik in Behandlung. Folgende Daten konnten ermittelt werden: 3+6: HCG-Wert bei 91 4+3: HCG-Wert bei 515 - Fruchthöhle im US sichtbar 5+0: Fruchthöhle mit Dottersack sichtbar 5+3: HCG-Wert bei 2813 6+3: HCG-Wert bei 48xx - Embryo 3mm mit Herzschlag sichtbar 7+3: HCG-Wert bei 68xx 7+4: Embryo 10mm mit Herzschlag sichtbar Der Arzt aus der Kinderwunschklinik sagte, dass die HCG-Werte zu gering ansteigen und ich bei meinem FA per US die Schwangerschaft kontrollieren lassen soll. (Das Blut schicke ich immer zur Klinik, weil wir so weit weg wohnen. Deshalb macht mein FA auch die US.) Gestern Morgen war die Blutabnahme, heute habe ich Bescheid bekommen und bin daraufhin zu meinem FA gefahren, der nach wie vor Herzaktivität nachweisen konnte. Ich weiß, dass es nur Werte sind - aber nach drei frühen Abgängen (01/10, 04/10 und 05/10) und einem Spätabort (09/10) habe ich einfach ANGST. Deshalb bitte ich um Ihre Einschätzung: Kann ich trotz des niedrigen HCG-Anstiegs auf einen guten Ausgang der Schwangerschaft im Oktober hoffen - oder ist eine Fehlgeburt "vorprogrammiert", weil sich die Entwicklung über kurz oder lang einstellt? Gab es schon "Fälle", in denen trotz geringen Anstiegs am Ende ein gesundes, lebendes Kind geboren wurde? Vielen Dank im Voraus und freundliche Grüße -smily-tina-
Hallo, ich habe bei wesentlich langsamerem HCG-Anstieg problemlose Schwangerschaftsverläufe erlebt. Daher kann nicht davon die Rede sein, dass eine Fehlgeburt "vorprogrammiert" ist. Dennoch können die niedrigen Werte auf Probleme auf der Ebene des frühen Mutterkuchens (Plazenta) hindeuten, daher muss der Verlauf auch mittels Ultraschall überwacht werden. Ich nehme an, dass aufgrund der Fehlgeburtsneigung bereits vor der SS mögliche Gerinnungsstörungen abgeklärt wurden. MfG N. Nassar
Mitglied inaktiv
Hallo, das macht mir Mut. Eine Gerinnungsstörung wurde ausgeschlossen. Wenn es tatsächlich auf Probleme auf der Ebene des frühen Mutterkuchens hindeutet - kann man da etwas machen? Und wenn ja, was? MfG -smily-tina-
da kann man daran zunächst derzeit nichts ändern, einfach den weiteren Verlauf beobachten und darauf hoffen, dass es weiterhin gut verläuft. Die Ultraschalluntersuchungen waren ja in Ordnung, daher ist derzeit noch alles möglich.
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