Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Robert Emig:

Adenomyose, Blastozystentransfer, natürlicher Zyklus

Frage: Adenomyose, Blastozystentransfer, natürlicher Zyklus

MiliaRmi

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Lieber Dr.Emig,. Ich befinde mich im natürlichen Zyklus in einer Kiwu Behandlung und in wenigen Tagen soll der Transfer meiner Blastozyste stattfinden. Aus Erfahrung ist mein Eisprung erst relativ spät ( Zyklustag 13 bis 16) und aufgrund von Adenomyose soll kein künstlicher Zyklus mit viel Östrogen, sondern der Transfer im natürlichen Zyklus stattfinden. Meine Ärztin hat empfohlen den Zyklus mit Progesteron ( 3x 400mg  täglich) zu verlängern. Denken Sie das funktioniert? Ich habe Sorge, dass mein Zyklus zu kurz ist, wenn ich erst so spät mit Ovitrelle auslöse und mein Eisprung zb an Zyklustag 15 stattfindet,  der Transfer an Tag 20 - bleiben der Blastozyste lediglich 7 Tage bei einem 27 Tage Zyklus. Manchmal habe ich auch nur einen 25 Tage Zyklus. Das wäre ja entsprechend viel zu kurz... oder? Was also tun?Denn oftmals merke ich aufgrund der Adenomyose schon eine Woche vor Beginn der Blutung, dass diese demnächst wieder einsetzt, uA mit Schmerzen im Rücken und Unterleib. Mache mir total Gedanken  Liebe Grüße 


Dr. Robert Emig

Dr. Robert Emig

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Hallo, selbstverständlich kann man Progesteron auch in einem Kyo Zyklus nehmen. Wir verfahren folgendermaßen: auslösen desEisprungs, zwei Tage später abends Start mit Progesteron 200, ab dem Folgetag dreimal 200 mg, Einsetzen der Blastozyste acht Tage nach dem auslösen des Eisprungs(zum Beispiel montags auslösen und Montags Blastozyste einsetzen). Gruß und alles Gute


MiliaRmi

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Danke für Ihre Antwort. So hat es meine Kinderwunschpraxis auch gemacht. Mein Transfer war gestern - Zyklustag 20- ausgelöst hatte ich den Eisprung eine Woche vorher Freitags mit Ovitrelle. Allerdings habe ich schon seit gestern (auch heute noch) das bekannte Ziehen + Schmerzen im unteren Rücken, dass immer 5 bis 7 Tage vor Periode auftritt. Ich hatte meine Ärztin gefragt ob es nicht möglich ist, den Eisprung auf früher zu verschieben und dann einen Transfer an Zyklustag 15/16 anzustreben... dass hatte sie aber verneint. Wäre das denn nicht möglich gewesen, mit Clomifen/ Letrozol? Denn bei einer iui war das möglich. Ein künstlicher Zyklus ist wegen der Adenomyose, wie gesagt, eher nicht möglich und von Vorteil für mich. Was würden Sie mir empfehlen und denken Sie, es ist schon alles verloren, weil mein Körper dieselbe Symptomatik zeigt, wie sonst kurz vor Menstruation? VG


Dr. Robert Emig

Dr. Robert Emig

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Schwer zu beantworten. leider gehören solche Symptome nicht zu irgenwelchen "sicheren Anzeichen/Wahrnehmingen". Sie müssen leider abwarten. Vorverlegung des ES ist nur möglich, sofern die SH auch entsprechend aufgebaut und die entsprechenden Werte (vorallem Östrogen) ausreichend hoch sind. Viel erfolg!


MiliaRmi

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Hallo Herr Dr Emig, Mein Transfer war wie zu erwarten leider negativ.. In der Kinderwunschklinik habe ich meine Ängste und Sorgen angesprochen und nachdem ich es vorgeschlagen habe, wird nun wird eine Gebärmutter- Biopsie ( Killerzellen/ Plasmazellen) gemacht, so wie eine "leichte" Downregulation mit einer Östradiol/Progesteron Pille. Ich würde eine richtige Downregulation bevorzugen mit Lupron oder Letrozol. Haben Sie hierzu Erfahrungsberichte/ Werte? Ich frage mich, warum meine Ärztin dies nicht vorschlägt oder mir ein individuelles Protokoll schreibt. Was wäre Ihrer Meinung nach die beste Vorgehensweise bei Adenomyose? Vielen Dank 


Dr. Robert Emig

Dr. Robert Emig

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Hallo, wissenschaftlich gesehen ist die "Gebärmutterbiopsie" nicht gewinnbringend, sie zeigt keine höheren Geburtenraten nach Diagnostik und evtl. daraus abgeleiteter Behandlung. Auch die (verlängerte) Downregulation lieferte bislang keine verlässlichen besseren Ergebnisse. Gruß


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