Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Spucken

Rund ums Baby Adventskalender 2025
Frage: Spucken

Sabi2211

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Lieber Dr. Busse, jetzt benötige ich bitte nochmals Ihre Einschätzung: Unser Sohn (9 Monate) ist ja am Montag mit voller Wucht mit dem Kopf/Stirn gegen die Bettkante gestoßen. War dann zur Abklärung im Krankenhaus, Röntgen habe ich abgelehnt, weil er so fit wirkte und nicht erbrochen hatte. Ich habe ihn also 48 Stunden beobachtet bzw. beobachte ich ihn jetzt 4 Tage später noch immer ziemlich aufmerksam. An seinem Verhalten ist mir nach wie vor nichts wirklich seltsames aufgefallen. Er lacht viel, zieht sich an Gegenständen hoch, robbt durch die ganze Wohnung, isst und stillt gleich viel wie vorher... Die einzigen beiden Dinge, die etwas anders als sonst waren: er hat vielleicht mittags ein bisschen länger geschlafen (ist aber auch jeden Tag anders) und hin und wieder gespuckt. Zum Spucken muss ich aber auch sagen, dass es das öfters nach dem Essen macht. Er hat also nach dem Unfall wie folgt gespuckt: Einen Tag darauf einmal ganz wenig (vielleicht 2 Esslöffel von der Menge her), zwei Tage später auch einmal ganz wenig, drei Tage später abends nach dem Stillen etwas mehr und heute (also am 4. Tag nach dem Unfall) auf den Tag verteilt drei Mal, wobei immer kurz oder direkt nach dem Essen und auch keine allzu großen Mengen. Ich tue mir so schwer Spucken/Speibeln vom richtigen Erbrechen (bei Gehirnerschütterung/Blutung) zu unterscheiden und habe immer Angst etwas falsch zu deuten. Da er sonst auch hin und wieder spuckt, ist es wahrscheinlich nicht auf den Sturz zurückzuführen. Wie schätzen Sie das ein? Ich war gestern zum Impfen beim Kinderarzt und er hat die Stirn nochmal abgetastet und gemeint, wenn da wirklich was gebrochen wäre, würde der Kleine schreien, wenn er raufgreifen würde. Eine schlimmere Komplikation wie Bruch oder Gehirnerschütterung/Blutung würde man ja merken, indem es ihm immer schlechter ginge oder? Kann ich nach 4 Tagen trotz Spucken beruhigt sein? Man sieht minimal eine kleine blaue Färbung der Haut, aber auch nur wenn man es weiß und genau hinsieht. LG


Dr. med. Andreas Busse

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Liebe S., nach so langer Zeit ohne ernsthafte Beschwerden ist das doch erledigt. Alles Gute!


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