miez_85
Mein Sohn ist nun 3 Jahre, schon mit ca. 1 1/2 Jahren wurde deutliche Sprachverzögerung festgestellt, was aber zu der Zeit eher psychisch bedingt war und nach Trennung vom Kindsvater holte er dies schnell wieder auf. Alles was blieb, das er bis letztes Jahr Juli (im nov. wurde er 3) kein einziges M oder N gesprochen hat, vielmehr jegliches M und N durch H oder P ersetzt hat, Mama hieß dann halt PAPA und sein Stiefpapa hat er bis dato nur mit Vornamen nicht mit PAPA angeredet. und Nase wurde zu HASE und das halt überall. Kinderärztin gab mir Überweisung zur Logopädie, parallel wurde im KH hörtest unter Narkose gemacht, da er im Wachzustand beim HNO arzt nicht ruhig liegen bleiben wollte, dabei wurden auch laut Ärtzlicher Aussage bereits Mittelgroße Polypen entfernt. Hörtest ansich ergab Keinerlei Auffälligkeiten. Also gins dann insgesamt 10 Sitzungen zur Logopädie. Die war mit ihm zufrieden, auch wenn er bei ihr kein M und N sprach. Sie stellte fest, das es wohl weniger am können als am Wollen liegt, er also gegen diese Buchstaben eine gewisse Abneigung hat. Zum Ende der Sitzungen rutschte ihn dann immer mal ein M und N doch raus, er korrigierte dies aber sofort wieder in P und H, was ihre Vermutung bestätigte. Aber ansonsten wäre er normal entwickelt und sie wollte ein halbes Jahr Pause machen und diesen Monat soll er nun zur Kontrolle. Auch bis heute, sagt er nicht Mama, ich bin jetzt Hutti. und mein Lebensgefährte nun Papa. Allerdings die Worte, die er voorher noch nicht kannte, spricht er jetzt auch oft, richtig aus mit M und N, nur die alten sind wohl noch stur verankert. Er ist nun wie gesagt 3 Jahre, nun hab ich aber 2 Aussagen. Zur U7A meinte die Kinderärztin er hätte eine Sprachverzögerung, da er selten bis keine 4 Wortsätze sagt, eigentlich kann er nur einen 4 Wortsatz, sonst nur 3 Wortsätze. Logopädin aber letztes Jahr meinte jedes Kind is da verschieden in dem Alter ist das noch normale Entwicklung und keine Sprachverzögerung. Ja was soll ich denn dann nun glauben, der Kinderärztin, die ihn von klein auf kennt oder der Logopädin, deren Fachgebiet das ja ansich ist? Bin nun ein wenig verunsichert.
Liebe M., da Ihr Sohn ja wohl in keiner Weise in seiner Kommunikation mit anderen wirklich behindert ist durch seine Sprechprobleme, würde ich sehr für eine Pause in der Therapie plädieren und dann aber darauf achten, dass ihn auch jeder damit in Ruhe lässt und nicht ständig versucht, ihn zum Sprechen von etwas zu bewegen! Alles Gute!
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