Mma kerstin
Sehr geehrter Herr Busse, meine Tochter hat mir heute einen Satz gesagt, der mit nicht mehr aus meinen Kopf geht.Es geht um folgendes, letztes Jahr 2015 in den Sommerferien hatte meine Tochter einen Unfall mit einen Rennradfahrer. Sie wurde regelrecht über den Haufen gefahren, und erlitt dabei eine Platzwunde an der Schläfe. Da unser Hausarzt nur gegenüber der Unfallstelle seine Praxis hat, ist mein Mann mit ihr natürlich sofort in die Praxis. Sie hatte einen Schock, die Wunde wurde verarztet und genäht. Da sie sonst keine Auffälligkeiten hatte, kein Schwindel, Übelkeit oder sonstiges, entließ uns der Arzt und meinte bei den oben genannten Auffälligkeiten sollen wir in die Klinik.Aber zum Glück war nichts. Sie hat sich die nächsten Tage noch geschont, und dann war sie wie sonst auch immer, die Ferien über gut gelaunt ohne Schwierigkeiten. Doch im laufe des dritten Schuljahres merkte man, Probleme in Mathe, Merkfähigkeit, Konzentration.Schriftliche arbeiten waren teils befriedigend und ausreichen. Sie war vorher immer eine gute Schülerin. Da sie aber mündlich so ziemlich alle 4er Noten ausgeglichen hat, und im Zeugnis nur 2x die Note drei stand war ich total zufrieden, und machte mir wieder keine Sorgen. Dann bekam sie im April diesen Jahres nochmal einen Schlag auf den Kopf ( Indoorspielplatz),da aber nach über 24 Std. Kopfschmerzen, Drehschwindel und sie sah plötzlich lila Strähnen in den Haaren,und Nachts Erbrechen dazukam wurden wir in die Klinik eingewiesen. Da bekam sie auch noch zeitgleich Durchfall, zuerst hieß es, Schädel Hirn Trauma, dann Gehirnerschütterung und am Schluss Magen Darm Virus( Kopfschmerzen und Schwindel durch Wasserverlust) aber auch Migräne könnte der Auslöser sein .Augen waren damals in Ordnung und auch alle anderen Funktionen.Es wurde kein MRT oder dergleichen gemacht.Danach hatte meine Tochter noch 1-2 Tage später Drehschwindel und sie hörte plötzlich Stimmen.Termin beim HNO brachte nichts, außer das eventuell die Ohrkristalle in dem Gehörgang gelangt sein könnten, daher wäre der Drehschwindel zu erklären, doch an diesen Tag war nichts im Gehörgang. Danach war eigentlich fast alles wieder gut, keine Stimmen mehr, kein Schwindel, Kopfschmerzen waren immer wieder da, und da sie auch Punkte Lichtblitze sah, dachten wirklich alle, Sarah hat Migräne, da mein Mann, beide Omas und Ich Migräne mit Aura habe.Nun ist das 4. Schuljahr angegangen, und die Merkfähigkeit, Konzentration, leichtes Ablenken noch immer vorhanden, Ich suchte das Gespräch mit unserer Lehrerin, und auch Sie ist der Meinung, das meine Tochter eine schweren Form von einer Lernblockade hat und empfahl uns Ergotherapie.Egal was und wieviel oder wie wenig wir lernen die Noten sind immer gleich schlecht.Auch bei den Hausaufgaben kann sie sich keine 5 Minuten sich konzentrieren, ich kenne das so von der 1. und 2 Klasse überhaupt nicht, es war das totale Gegenteil. Könnten das wirklich Spätfolgen sein? Welche Untersuchungen wären Sinnvoll?Sollte ich nochmals ein CT oder MRT machen lassen? Ergotherapie wird dann im neuen Jahr begonnen, einen Termin beim Psychologen angefragt, aber die Termine dauern immer. IQ Test wurde in der 2 Klasse bereits gemacht und sollte wiederholt werden IQ 123. Und trotzdem ist sie irgendwie blockiert, körperlich anwesend, geistig aber nicht ganz da. Vielleicht haben Sie noch den ein oder anderen Tipp, für mich. Entschuldigen Sie bitte den langen Text, für Ihre Antwort möchter ich mich jetzt schon recht herzlich bedanken, und wünsche Ihnen schon jetzt ein schönes, ruhiges Weihnachtsfest und erholsame Feiertage.
Liebe M., solche Dinge lassen sich leider aus der Ferne nicht beurteilen, und ich kann Ihnen nur dringend raten, das Ihren Kinderarzt vor Ort tun zu lassen, der Ihre Tochter ja auch schon länger kennt. Er kann bei Bedarf auch weitere Untersuchungen veranlassen. Alles Gute!
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