Lieber Herr Dr. Busse,  Unsere Tochter ist 4 und schnarcht schon seit Jahren etwas, seit einigen Monaten ist es aber so schlimm, dass sie vermehrt Atempausen hat und im Schlaf sehr angestrengt atmet. Es ist dabei deutlich hörbar, dass die Nase dicht ist. Tagsüber ist sie fit und hat nur "normalviele" Infekte, die Nase ist tagsüber leicht verstopft, aber sie atmet tagsüber durch die Nase. Sonstige Entwicklung ist super, Gehör unauffällig. Einzig auffällig ist, dass sie seit einigen Monaten kaum zunimmt, obwohl sie normal isst, und inzwischen schon knapp im Untergewicht ist. Hausstaub- oder Pollenallergie liegt nicht vor (nur Katzenallergie, hat aber für uns im Alltag keine Relevanz). Eine OP wollen wir unbedingt vermeiden, aber die Kinderärztin sagt jetzt, Indikation wäre inzwischen durch die Atempausen vermutlich schon da. Wir haben in zwei Monaten einen HNO-Termin (beim letzten Mal vor 1,5 Jahren wurde empfohlen, erstmal weiter zu beobachten, es wurde damals auch erstmal wieder besser). Plan ist jetzt, über einige Wochen Mometahexal Nasenspray auszuprobieren und dann den HNO-Termin abzuwarten und das dort zu besprechen. Dazu habe ich drei Fragen:  1. Halten Sie das Vorgehen, soweit sie das einschätzen können, für sinnvoll? 2. Wir wurden darauf hingewiesen, dass Mometahexal für diesen Zweck off-label genutzt wird. Hat das irgendeine praktische Relevanz? Denn das Medikament ist ja grundsätzlich für kleine Kinder zugelassen, nur für einen anderen Zweck. 3. Würde vor einer OP erstmal ein Schlaflabor oder andere Untersuchung ins Spiel kommen, um festzustellen, ob der Körper durch die Aussetzer in Stress gerät? Ich danke Ihnen im Voraus!