lynn3709
Hallo, aufgrund einer PTBS und damit einhergehenden Panikzuständen soll ich nach Bedarf Tavor oder Promethazin Tropfen nehmen. Tavor nehme ich im Schnitt 1x innerhalb bin zwei Wochen 1mg. Ich versuche dann einen möglichst großen Abstand zum Stillen einzuhalten. Unser Baby ist jetzt 10 1/2 Monate alt. An Promethazin habe ich mich bisher noch nicht herangetraut. Dies habe ich in Tropfenform und online habe ich einige Studien gelesen, wo von Atemproblemen von Neugeborenen gesprochen wurde. Unser Kind ist ja nun schon älter, erhält Beikost und wird nur noch 2-3 mal tagsüber und nachts ein paar mal gestillt. Muss ich mir da sehr Gedanken machen? Bei Promethazin ginge es auch um gelegentliche Einnahme, je nach Zustand vielleicht auch alle 2 Wochen mal eine Einzeldosis von 5 Tropfen (5mg). Sehen Sie da ein Problem? Das der Kinderarzt vor der ersten Gabe informiert werden sollte oder so? Die Psychiaterin, die die Medikamente aufgeschrieben hat weiß von der Stillzeit und war da sehr unbesorgt aber auch nicht sonderlich informiert. Sie hatte mich im Zweifelsfall an Embryotox direkt verwiesen, aber dort steht, dass eine einzelne Beratung nur in Kinderwunsch und Schwangerschaft stattfinden kann, nicht in der Stillzeit. ich möchte natürlich mein Kind einfach nicht gefährden. Vielen Dank!
Liebe L., entscheidend auch für Ihr Kind ist, dass es Ihnen gut geht. Deshalb sollten Sie auch unbedingt den Behandlungsempfehlungen Ihres Psychiaters folgen. Zu Ihren Medikamenten sagt Embryotox: "Nach Einzeldosen Lorazepam (Tavor) zur Akutbehandlung muss keine Stillpause eingehalten werden. Bei Langzeitbehandlung ist Stillen unter Monotherapie und niedriger Dosierung akzeptabel." "Bisher gibt es keine Hinweise, dass Atemstörungen bei gestillten Kindern nach maternaler Promethazin-Einnahme auftreten. Stillen ist bei niedrigdosierter Monotherapie und guter Beobachtung des Kindes akzeptabel. Um bei langfristiger Behandlung auszuschließen, dass relevante Mengen Promethazin zum Kind gelangen, kann nach zwei bis drei Wochen die Plasmakonzentration beim Kind bestimmt werden. Eine Einzeldosis erfordert keine Einschränkung des Stillens." Alles Gute!
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