Guten Tag Herr Dr. Busse, ich wende mich an Sie weil ich mir Sorgen mache. Unseren 3-jährigen Sohn haben wir positiv auf Covid getestet (3-fach test Influenza, Covid, RSV). Er hat hauptsächlich Fieber bis 39 Grad und eine verstopfte Nase. Er hat es schon zum 3. Mal (in jedem Lebensjahr einmal, zuletzt vor etwas über einem Jahr im November 2024). Wir behandeln ihn symptomatisch mit Nurofensaft. Meine Sorge ist eine andere: Ich bin hochschwanger und habe in 1 Woche (15.2.) Entbindungstermin. Es könnte also jeden Moment losgehen. Die Kleine ist laut allen Untersuchungen normal entwickelt. Sie wird zierlich (3000g, 49cm) geschätzt, aber alles im Durchschnitt. Als wir unseren Sohn getestet haben, war ich schon so viel mit ihm zusammen, dass es vermutlich auch nichts mehr gebracht hätte, mich zu isolieren, mal davon abgesehen, dass das schwer umsetzbar wäre. Ich spüre heute ein leichtes Halskratzen. Ich habe große Angst, mit Fieber und Co. zu entbinden, aber vor allem mache ich mir Sorgen um unser Neugeborenes im Anschluss. Was wenn die Kleine sich gleich in ihren ersten Lebenstagen von mir ansteckt? Laut meiner Hebamme isoliert man die Kinder nicht von der Mutter, was mir natürlich auch das Herz brechen würde. Aber wie gefährlich ist Covid für ein Neugeborenes? Wie verhalte ich mich ihr gegenüber richtig? Maske? Handdesinfektion? Andere wichtige Dinge? Kann ich sie normal stillen? Worauf sollte im Krankenhaus nach ihrer Geburt geachtet werden? Ist es aus Ihrer Sicht in Ordnung wenn mein Mann und Sohn uns besuchen können? Mein Mann hat noch keine Symptome. Sollte er Symptome entwickeln, sollte er mit Maske kommen? Doch wenn ich sowieso schon selbst positiv bin, ist es vermutlich auch schon egal? Entschuldigen Sie meine vielen Fragen. In meinem Kopf ist gerade großes Durcheinander und ich sorge mich sehr wie das wird. So habe ich mir die Geburt nicht vorgestellt:( Hoffentlich lässt sich unsere Bauchbewohnerin noch etwas Zeit.  Danke für Ihre Zeit!