grasi80
Hallo Herr Dr. Busse, danke für Ihre schnelle Antwort auf meine letzte Frage mit der Windel. Sie haben geschrieben, das Ihnen die Trinkmenge meiner Tochter sorgen macht, da sie mit 20 Mon. ca. 2 Liter Wasser am Tag trinkt. Sie meinten, die Nieren und der Darm würde belastet. Das verstehe ich nicht ganz. Denn der Darm denke ich eher nicht, da sie trotz allem nur 1 mal am Tag Stuhlgang hat. Und wegen den Nieren, das verstehe ich auch nicht ganz. Es heißt doch immer man soll viel Trinken das die Nieren gut gespühlt werden. Warum ist dann das Trinkverhalten von meiner Tochter (wohlbemerkt, das sie das von alleine Trinkt ohne das ich was machen muss), so schlecht? Ich bin froh das sie viel Trinkt, da sie schon einen Fieberkrampf hatte und wir dadurch kein Infusionen brauchten. Und wg. Diabetis wird auch bei jedem Arztbesuch geschaut! Und da war bis jetzt noch nie was. Genauso mein Neffe hat von 1-3 Jahre auch soviel getrunken und schlagartig nicht mehr jetzt trinkt er mit 4 Jahren 1 Liter am Tag. Warum ist das so bedenklich? LG und danke für Ihre SUPER ARBEIT!!!! grasi80
Liebe G., Flüssigkeitsaufnahme im Darm ist ein aktiver Vorgang bei dem der Darm arbeiten muss und das selbe trifft für die Ausscheidung von Wasser zu, denn dabei muss die Niere dafür sorgen, dass der Körper nicht gleichzeitig Mineralstoffe verliert. Zu viel trinken ist deshalb in der Tat nicht gesund und ihre Tochter kann selbstverständlich doch nur so viel trinken wie Sie ihr geben.. Und das sollte etwa nur ein Becher Wasser oder ungesüßter Tee mit 100 bis 150 ml zu jeder Mahlzeit sein und nicht "Teefläschchen unlimited". Alles Gute!
Mitglied inaktiv
Hallo grasi80, ich will Ihnen die Frage mal beantworten. Also: Die Nieren haben verschiedene Funktionen, sie sind u.a. dazu da, das Blut zu filtern, zu säubern, sie sind mitbeteiligt an der Blutdruckeinstellung, an der Ausgewogenheit der Elektrolyte ... Sie sehen, das sind ganz komplexe Vorgänge mit vielen, vielen Folgen für den ganzen Körper. Die Nieren der Kleinsten können nur eine bestimmte Menge an Flüssigkeit optimal filtern, mehr schaffen sie dann einfach nicht so gut. Warum Sorgen? Ein Kleinkind nimmt 2 Liter Wasser auf, und das jeden Tag. Somit werden die Nieren täglich mit einer immensen Filterarbeit belastet- sie müssen quasi die doppelte Leistung bringen, Stunde für Stunde, Tag für Tag, Woche für Woche. Da wird eine Wahnsinnsleistung gefordert! Wie oben gesagt, schaffen sie das nicht optimal, d.h. es ist möglich, daß es zu einer Elektrolytverschiebung kommt. (Zu ungunsten der Elektrolyte natürlich = zuviel Wasser = eine zu große Verdünnung). Wenn Elektrolyte nicht in der richtigen Konzentration vorhanden sind, können die Körperzellen nicht richtig arbeiten. Das kann bis zu einer dauerhaften Organschädigung oder bis zum schlimmsten Fall zum Organversagen führen. Weiterhin muß das kleine Herzchen natürlich mehr pumpen usw. usw. usw. Das ist tatsächlich komplex. Es gibt jedes Jahr in den Sommermonaten Säuglinge mit den Symptomen einer Hyperhydration= Überwässerung. Da haben Mamas gedacht, sie tun den schwitzenden Kindern Gutes, wenn sie zusätzlich Wasser geben. Leider funktioniert das nicht so einfach, weil unser Körper eben komplexer funktioniert. Wenn Sie Ihren Blumen im Garten zu viel Wasser geben, dann wachsen die auch nicht optimal. Einige gehen ein, andere kümmern vor sich hin, wieder andere schaffen es... So, und nun machen Sie sich nicht mehr so viele Gedanken, geben Sie Ihrem Kind einfach zukünftig etwas weniger zu trinken und denken immer schön an Ihre zarten Pflänzchen im Garten. LG SiMo
wide0_2
Hi, die Empfehlung für einen Erwachsenen sind ca. 2 Liter am Tag. Wenn dein Kind in seinem Alter so eine Menge trinkt wäre es so als würdest du 7-8 Liter trinken was wiedderum dann auch für Erwachsene schädlich wäre. LG
katzenmama77
hier nochmal einen Link dazu... http://www.elternwissen.com/ernaehrung/trinken/art/tipp/gesundes-trinken.html Alles Gute
grasi80
Hallo, vielen Dank für die Antworten. Nur eins muss ich sagen. Haben Sie schonmal einem Kind das Trinken verboten? Sicher nicht. Denn sonst wäre bekannt, dass sich ein Kind das Trinken nicht verbieten läßt! Und ich muss sagen mein Arzt sagt immer nur, lassen Sie Ihre Tochter das trinken, das hört von selbst wieder auf! Und wie ja schon geschrieben, hörte es bei meinem Neffe auch sofort mit dem 3. Lebensjahr auf! Also von daher glaube ich einfach das meine Tochter das braucht und sie ist ein ausgeglichenes gesundes Kind! Aber vielen Dank. Und nicht böse sein. Aber ich glaub einfach nicht das wenn sie Durst hat, das es so schädlich sein kann! Sie bewegt sich ja auch sehr viel! LG grasi80
Mitglied inaktiv
Hallo grasi80, normalerweise schreibe ich nicht x mal hin und her, aber dieses Mal muß es sein. Sie haben gefragt, einige und ich haben geantwortet. Wahrscheinlich nicht deutlich genug. Normalerweise ist so eine Antwort wie die Ihrige eher selten, wenn man eine gute Erklärung geliefert hat. Und ich finde alle Erklärungen ok. Was bitte haben Sie nicht verstanden, daß Sie derart resistent reagieren?? (Das war jetzt sehr höflich ausgedrückt, denn sowas macht mich stinksauer!) Sie alleine sind verantwortlich für Ihr Kind, Sie haben das BESTE für Ihre Tochter zu tun, haben auf Sie aufzupassen und die Pflicht, sie zu schützen. Auch Ihr KiA reagiert unverantwortlich. Ich kann mir nur vorstellen, daß er die täglichen Mengen Ihrer Tochter nicht registriert hat. Da sollten Sie ihn wiederholt befragen, wenn Sie dem Forum hier keine Beachtung schenken wollen. Bei Ihrer Tochter wird ein Zuckertest gemacht? Lassen Sie doch mal die Elektrolyte bestimmen, Natrium im speziellen. Dann wissen Sie wenigstens, ob im Moment akute Gefahr besteht. (Das kann sich täglich ändern.) Ja, auch ich habe Kinder und manchmal muß ich einiges verbieten. Natürlich ist das Verbieten nicht so angenehm. Einfacher ist es, sich rauszuhalten. Aber so läuft das nicht, liebe grasi80. Wir reden hier nicht über ein Glas Wasser mehr oder weniger. Das kann von einem Tag auf den anderen lebensbedrohlich werden. Und gerade auch, wenn sie sich bewegt, schwitzt, es warm ist etc. Ach ja, und paradox ist, daß die Betroffenen mitunter großen Durst haben und genauso denken wie Sie. Nur das diese Betroffenen vorher noch nie etwas von Hyperhydration oder Überwässerung oder Wasservergiftung gehört haben. Googeln Sie sich das mal durch. Und die Ursachen dazu. Ab heute sind Sie für Ihre Tochter in diesem Punkt verantwortlich, weil Sie jetzt sehr viel mehr wissen. Ihre Tochter ist mit der doppelten bis dreifachen Menge gesundheitlich eindeutig gefährdet. Ich hoffe, daß Sie meine Worte wenigstens zum Nachdenken und dann automatisch zum Handeln anregen. Im Sinne Ihrer Tochter. SiMo
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