Kasperle85
Sehr geehrter Dr. Busse. Ich bin sehr besorgt um meinen 4 Monate alten Sohn. Ich war gestern Abend noch mit ihm beim Arzt, da er gestern Mittag plötzlich ohne ersichtlichen Grund anfing sehr doll zu weinen und sich nur durch herumtragen beruhigen ließ. Auch ein benuron Zäpfchen half nicht. Auf dem Arm war er zwar ruhig, wirkte aber anteilnahmslos. Trinken wollte er auch nichts. Weil all dies sehr untypisch für ihn war, bin ich los zum Arzt. Dort angekommen ging es ihm schon etwas besser, er wollte sogar ein bisschen trinken. Die Untersuchung verlief soweit ohne Befund, allerdings wurde Nitrit in seinem Urin fesgestellt. Keine Leukos und auch kein Eiweiß, Rest also vollkommen ok. Mir wurde mitgeteilt, dass dies ein Hinweis auf eine bakterielle Infektion sei. Da mein Sohn aber nicht fieberte und nicht akut krank zu sein schien, wurde ich nach Hause geschickt mit der Bitte um Kontrolle am Montag bei KIA. Sollte er fiebern, soll ich nochmal ins Krankenhaus kommen, wo er dann wohl stätionär aufgenommen würde. Nun meine Fragen: 1. Wie wird der KIA am Montag vorgehen? Sollte er vorsorglich ein Antibiotikum bekommen? 2. Kann ich wirklich ruhigen Gewissen warten bis Montag um das nochmal zu überprüfen? Woher kommen solche Bakterien und kann es sein, dass am Montag spontan alles wieder in Ordnung ist (weil er ja sonst keine Symptome zeigt)? 3. Kann es damit zusammenhängen, dass bei der u4 eine leichte einseitige Erweiterung des Nierenbeckens festgestellt wurde? Damals hieß es nur: Kotrolle bei U5. Auch wenn es im Moment (noch) nicht danach aussieht, bin ich einfach besorgt, dass etwas Schlimmes dahinter stecken könnte, wo es evtl sinnvoll wäre, zeitnah zu behandeln. Im Voraus vielen Dank für Ihre Antwort, Kasperle85.
Liebe K., da sonst keine Entzündungszeichen vorhanden waren, war der Rat des Kinderarztes in der Klinik völlig richtig und nur, wenn es Ihrem Sohn plötzlich schlecht ginge, er Fieber bekäme,..... müssten Sie akut zum Kindernotdienst gehen. Ansonsten reicht es, wenn Ihr Kinderarzt am Montag eine erneute Urinprobe untersucht. Alles Gute!
Kasperle85
Falls er tatsächlich Antibiotikum bekommen müsste: Wird das immer intravenös verabreicht oder gibt es auch die Möglichkeit der oralen Gabe? Allein die Vorstellung von einem Zugang im Kopf macht mich fix und fertig
keinnamemehrfrei
Der Zugang wäre doch nicht zwingend am Kopf. Da ist es für das Kind aber - auch wenn man das Eltern anders sieht - am angenehmsten weil die Zugänge zum einen länger halten und zum anderen keine Hand zum spielen wegfällt. ob man oral oder venös behandelt ist immer individuell zu entscheiden.
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